Erster Auftritt

Titel-Ansage von Stöger: "Meister muss für Rapid möglich sein"

02.06.2025

Nach dem Europacup-"Wunder" gegen den LASK startet Rapid in eine neue Ära. Cheftrainer Peter Stöger wurde in Hütteldorf offiziell vorgestellt. 

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Mit dem 3:0 gegen den LASK hat Rapid sich auf den letzten Drücker noch ein Europacup-Ticket erkämpft - einen Tag danach starten die Grün-Weißen eine Zeitrechnung.

Cheftrainer Peter Stöger wurde offiziell vorgestellt. "Es ist sehr schön, ein großer Tag für mich. Ich weiß, was auf mich zukommen wird. Die Herausforderung bei diesem großen Klub ist sehr, sehr reizvoll. Ich finde die Aufgabe sehr spannend", lauten Stögers erste Worte als offizieller Rapid-Trainer.

"Spezielle Aufgabe"

Stöger meint weiter: "Es war sehr schnell klar, dass ich diese spezielle Aufgabe übernehmen will. Wir haben sehr konkrete Vorstellungen, wie wir die Mannschaft weiterentwickeln wollen. Wir wollen den Verein wieder nach oben bringen."

"Sehr viele Menschen haben sich für mich gefreut, dass ich wieder Trainer bin. Sie wollen mich siegen oder verlieren sehen, das weiß ich noch nicht. Sogar sehr eingefleischte Violette haben mir gratuliert", spielt Stöger auf seine Austria-Vergangenheit an.

Sportliche Veränderung

"Mein Grundzugang ist der, dass ich alles heraushole, was mit den Spielern möglich ist. Man muss schauen, was machbar ist. In der Vergangenheit haben meine Stürmer immer sehr gut funktioniert", lacht Stöger. Die Meisterfrage? "Wir können von Mission XY reden, wie jedes Jahr, wir können aber auch davon träumen. Ich sehe es so, dass man es so angehen muss, realistische Zugänge und Ziele setzen und erreichen muss. Wenn für Sturm Graz ein Meistertitel möglich ist, dann muss das für Rapid auch möglich sein. Die meiste Freude kann man den Fans machen, wenn sie Tore sehen." 

"Der Kader ist der wichtigste Baustein, wir werden sehen, was sich ändert. Wir haben auf jeden Fall ein gutes Fundament, um erfolgreichen und konstanten Fußball zu spielen. Ich sehe sehr viel Potenzial", so der grün-weiße Coach. 

Präsident Alexander Wrabetz streut Stöger Rosen: "Wir haben uns entschlossen, neue Wege zu gehen, neue Impulse zu setzen. Peter Stöger ist der Trainer, mit dem wir die nächste Etappe in der langen Rapid-Geschichte schreiben. Er ist einer der erfahrensten und erfolgreichsten Sport-Persönlichkeiten in unserem Land. Ich bin stolz, dass er gerade unsere Herausforderung angenommen hat. Er hat neben seinem großen Wissen auch einen persönlichen Zugang, das hat ihn stets ausgezeichnet. Ich möchte mich auch bei Stefan Kulovits bedanken, dass wir zumindest das eine Ziel erreicht haben, international zu spielen."

Katzer verrät Co-Trainer

Sportdirektor Markus Katzer erklärt: "Wir haben uns die Zeit genommen, die wir gebraucht haben. Es ist eine der wichtigsten Positionen im Klub, wir wollten eine österreichische Lösung, das hat den Kandidatenkreis eingeschränkt. Vom ersten Gespräch an waren sehr positive Eindrücke überwiegend. Ich bin happy, dass der Peter da ist, dass wir diese Entscheidung getroffen haben."

Katzer bestätigt auch eine weitere Personalie: Co-Trainer wird Ex-LASK-Coach Thomas Sageder, der auch Assistent von Crystal-Palace-Erfolgscoach Oliver Glasner war. 

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