OE24-Talk
Gasselich wehrt sich gegen "Scheißpass"-Vorwürfe
13.03.2026Unter der Woche machte eine Geschichte die Runde, nach der Felix Gasselich - seines Zeichens Präsident des Austria-Legendenklubs - bei einem Young Violets U20-Spiel der Frauen gegen St. Pölten eine Austria-Spielerin beleidigt haben soll.
Um seine Perspektive der Situation darzustellen und seinen Namen reinzuwaschen, traf sich der 70-Jährige mit oe24. In einem Video, das der Redaktion vorliegt, ist Gasselich beim Spiel zu hören. Nach einem Fehlpass der Kapitänin rief er: “Spü an g‘scheitn Pass, sonst nehm ich dir die Schleifn weg.“
Der Austrianer, mit 334 Spielen für den Verein, betont aber sie nicht bösartig, sondern als sarkastischen Fußballplatz-Sprech gemeint zu haben. Das Wort „Hundskickerin“ sei allerdings nie gefallen. Das Wort sei aber ein „normaler Ausdruck im Fußball“ und auch nicht böse gemeint.
Gasselich sieht Ordner in der Pflicht
Eine Beleidigung jeglicher Art würde ihm nicht in den Sinn kommen, so Gasselich. Immerhin war er mit den Eltern der Spielerinnen vor Ort. WFV-Generalsekretär Christian Schlosser war vor Ort und unterschreibt diese Version der Geschichte. Auch den Ordner und Vater der Spielerin, mit dem es zu einer Stoßerei gekommen ist, sieht Gasselich aufgrund von dessen Beruf zur Deeskalierung in der Pflicht.
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Das Handgemenge bestreitet er nicht. Der 70-Jährige hofft aber auch auf eine Einigung im Guten, mit „netten Worten“ bei einer „Trainingseinheit“. Die Austria arbeitet die Fälle aktuell auf, wie es heißt. Noch steht Aussage gegen Aussage.