Rückschlag bei Aufholjagd

Ex-1860-Spieler trifft Bayern mitten ins Herz

02.02.2019

Ausgerechnet der Ex-1860-München-Spieler Kevin Volland schiebt zum 2:1 ein. 

Zur Vollversion des Artikels
© APA
Zur Vollversion des Artikels

Nach sieben Siegen in Folge verlor der FC Bayern überraschend gegen den Baumgartlinger-Klub Leverkusen. Am Erfolg maßgeblich beteiligt war ausgerechnet der Ex-Löwe Kevin Volland. Der Stürmer begann seine Profikarriere bei Bayerns Stadtrivalen 1860. Er traf in der 63. Minute zum vorentscheidenden 2:1.  

Die Partie in Leverkusen war lange Zeit ausgeglichen, ehe Leon Goretzka kurz vor der Pause sein viertes Tor in den vergangenen drei Spielen erzielte (41.). Die Münchner mit David Alaba über die gesamte Spielzeit hatten das Geschehen ohne ihren verletzten Kapitän Manuel Neuer zunächst im Griff, doch Bayer kämpfte sich unter Neo-Trainer Peter Bosz in die Partie zurück. Leon Bailey glich per Freistoß aus (53.), Kevin Volland (63.) und Lucas Alario (89.) drehten die Partie komplett. ÖFB-Teamspieler Julian Baumgartlinger war kurz vor der Pause für den angeschlagenen Kai Havertz gekommen. Nach sieben Siegen in Folge mussten die Bayern ihre dritte Saisonniederlage hinnehmen.
 

BVB baut Vorsprung aus

Deutschlands Fußball-Tabellenführer Borussia Dortmund hat den Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Bayern München am Samstag auf sieben Punkte ausgebaut. Zwar kam der BVB bei Martin Hintereggers Frankfurt-Debüt auswärts über ein 1:1 (1:0) nicht hinaus, profitierte aber von der 1:3-(1:0)-Niederlage der Bayern in Leverkusen.
 

Hinteregger-Debüt nach kuriosem Wechsel

Nur zwei Tage nach seinem kuriosen Wechsel von Augsburg nach Frankfurt, kam ÖFB-Teamkicker Hinteregger zu seinem Debüt, ersetzte den angeschlagenen Kapitän David Abraham. Das Solo von Raphael Guerreiro und dessen Pass auf Marco Reus konnte aber auch der Kärntner nicht unterbinden, Letzterer schoss aus wenigen Metern problemlos ein. (22.). Die kompakten Frankfurter machten es dem BVB in der Folge aber schwer. Nach einem schlecht geklärten Eckball gelang im zweiten Versuch dank Luka Jovic noch vor der Pause der Ausgleich (36.), der zugleich der Endstand blieb.
 
Schon vor Anpfiff hatte Hinteregger angesichts seiner Kritik an Augsburgs Trainer Manuel Baum Rückendeckung von Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic erhalten. "Das sind eben Spieler, denen rutscht auch mal was raus", sagte Bobic auf Sky. Die Form der Aussagen habe aber auch ihm nicht gefallen. "Ich kann es nicht gutheißen, in der Form, wie er es gesagt hat", ergänzte Bobic.
 
Hoffenheim verpasste im Kampf um die Europacup-Ränge einen wichtigen Erfolg. Die Elf von Trainer Julian Nagelsmann ging durch einen Foulelfer Andrej Kramarics vor Heimpublikum zwar früh in Führung (16.), fing sich kurz nach Wiederanpfiff aber den Ausgleich durch Rouwen Hennings ein - den Assist lieferte Kevin Stöger, Hoffenheim-Innenverteidiger Stefan Posch kam bei der Flanke zu spät.
 

Wolfsburg kann noch gewinnen

Wolfsburg kehrte nach zwei Niederlagen wieder zum Erfolg zurück. Die Niedersachsen siegten auswärts gegen Hertha BSC Berlin von Valentino Lazaro 1:0 (0:0). Der Siegtreffer gelang Stürmer Wout Weghorst in der 65. Minute.
 
Der 1. FC Nürnberg gab die "Rote Laterne" mit einem 1:1-Heimremis gegen Werder Bremen an Hannover 96 ab. Der zuletzt angeschlagene FC-Abwehrchef Georg Margreitter spielte dabei durch. Martin Harnik wurde bei den Bremern zur Pause ausgetauscht.
 
Zur Vollversion des Artikels