Nach Salah-Aus
Nächstes Liverpool-Beben: Gespräche mit Slot-Nachfolger
25.03.2026Beim FC Liverpool deutet mittlerweile alles auf das Ende der Ära Slot hin, mit einem möglichen Nachfolger laufen bereits Gespräche.
Nach dem Meistertitel im Vorjahr ist der FC Liverpool heuer im Krisenmodus. Die Reds verloren unter dem immer mehr in Kritik stehenden Coach Arne Slot bereits zehn Mal und liegen in der Premier League nur auf Platz 5. Man läuft sogar Gefahr, einen Champions-League-Platz zu verpassen, der Vertrag des 47-jährigen Niederländers läuft allerdings noch bis Juni 2027.
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Bereits am Dienstag wurde die erste wichtige Zukunftsentscheidung bekannt: Mohammed Salah wird den Verein nach neun erfolgreichen Jahren (302 Spiele, 188 Tore) verlassen. Mittlerweile wird es auch immer realistischer, dass Slot ab der nächsten Spielzeit nicht mehr auf der Trainerbank Platz nehmen wird.
Wie die BILD berichtet, soll es nämlich weiterhin Gespräche zwischen dem 20-fachen englischen Meister und sienem potentiellen Nachfolger geben. Dabei handelt es sich um niemand Geringeren als Vereins-Legende und Leverkusens Meister-Mastermind Xabi Alonso.
Alonso ist bereit
Der 44-jährige Spanier ist nach seinem Aus bei Real Madrid im Winter wieder am Markt und wäre bereit, ab Saisonende ein neues Team zu übernehmen. Sein Berater Inaki Ibanez bestätigt, dass es weiterhin Kontakt zu den Reds gibt.
Liverpool wollte Alonso schon holen, als Jürgen Klopp seine Trainerkarriere in England beendete, doch damals wollte Alonso in Leverkusen bleiben und konnte mit dem sensationellen Titel-Gewinn seine Entscheidung auch rechtfertigen.
Wiedersehen als Erfolgsgarant?
Nun sind die Karten neu gemischt. Dabei könnte es zum Wiedersehen mit Florian Wirtz und Jeremie Frimpong kommen. Das Duo war Teil von Alonsos Meistermannschaft in Liverpool. Während die teuren Transfers unter Slot noch nicht einschlagen konnten, hatte Alonso in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er mit dem Duo Erfolg haben kann.
Einzige Bedingung, die der Coach im Falle eines konkreten Angebotes stellt, ist allerdings, dass er mehr Mitspracherecht in der Kaderplanung haben möchte. Dem Vernehmen nach soll dies in Madrid nicht, wie gewünscht, funktioniert haben. Die Verantwortlichen sollen sogar einige zugesagte Spieler doch nicht verpflichtet haben. Das will Taktik-Fuchs Alonso in Zukunft vermeiden.