Afrika-Cup

Ex-Salzburg-Star schießt Senegal ins Finale gegen Marokko

14.01.2026

Im Afrika-Cup-Finale kracht Gastgeber Marokko am Sonntag auf den Senegal.

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Zunächst besiegten die Senegalesen im ersten Halbfinale Ägypten mit 1:0. Zum Matchwinner in Tanger avancierte der Ex-Salzburger Sadio Mané mit einem platzierten Flachschuss (78.). 

Afrika-Cup-Sieger 2022 Senegal und Rekordgewinner Ägypten mit Superstar Mohamed Salah neutralisierten sich über weite Strecken. Vor der Pause war überhaupt nur ein Abschluss von Senegals Bayern-Legionär Nicolas Jackson (19.) nennenswert. Sein Teamkollege Kalidou Koulibaly schied früh verletzt aus.

Trainer gerieten aneinander

Hart umkämpft ging es nicht nur auf dem Platz zur Sache, auch die Akteure auf den Trainerbänken gerieten zwischenzeitlich aneinander, ehe sich die Lage wieder beruhigte. Nach Wiederbeginn geizten die "Pharaonen" weiter mit Chancen. Der Senegal kam zumindest das ein oder andere Mal zum Abschluss, wie etwa Lamine Camara (57.).

Zur entscheidenden Figur wurde später aber ein Routinier. Mané zog ansatzlos aus fast 20 Metern ab und ließ Ägyptens Tormann Mohamed El-Shenawy keine Chance. Salah und Co., siebenfacher Afrika-Sieger, erhöhten danach die Offensivbemühungen, konnten sich aber keine große Ausgleichschance erarbeiten.

Gastgeber Marokko setzte sich im Elferschießen durch

Im Anschluss setzten sich in Rabat die Marokkaner vor begeisterten Heimfans gegen Nigeria nach torlosen 120 Minuten mit 4:2 im Elfmeterschießen durch. Für die Elf von Kapitän Achraf Hakimi geht damit der Traum vom ersten Kontinentaltriumph seit 50 Jahren weiter.

Marokko stand zuletzt vor 22 Jahren im Afrika-Cup-Endspiel, damals verlor man in Tunesien gegen die Gastgeber. Diesmal soll der Heimvorteil zum zweiten Titel verhelfen. Im Semifinale gegen die Nigerianer gelang dies, wenn auch erst im Shootout. Schon in den zwei Stunden davor waren die Marokkaner die aktivere Mannschaft, Tore fielen freilich keine. Im Elferschießen versagten zunächst Hamza Igmame vom Heimteam die Nerven. Doch Marokkos Keeper Yassine Bounou parierte danach zwei Elfmeter der Nigerianer, während Youssef En-Nesyri den entscheidenden Penalty verwandelte.

Nigeria muss sich mit dem Spiel um Platz drei am Samstag gegen Ägypten trösten. 
 
 

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