Mourinho im Anflug?
Alaba-Sieg bei Real Madrid von Fan-Wut überschattet
15.05.2026Trotz eines 2:0-Sieges brennt bei Real Madrid der Baum. Während ÖFB-Kapitän David Alaba endlich wieder über 90 Minuten ran durfte, sorgte Kylian Mbappé mit einer bizarren Abrechnung für den nächsten Eklat.
Beim 2:0-Erfolg gegen den Abstiegskandidaten Real Oviedo stand ÖFB-Star David Alaba erst zum zweiten Mal in dieser LaLiga-Saison über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Was der 33-Jährige aber zu Gesicht bekam, wird ihm den kommenden ablösefreien Abgang bei den Königlichen wohl kaum erschweren. Nach dem großen Drama der letzten Wochen, bei dem Kylian Mbappé trotz Verletzung mit seiner Freundin im Urlaub gesichtet wurde, hagelte es bei der Einwechslung des Superstars heftige Pfiffe der eigenen Fans.
Mbappé teilt gegen Trainer Arbeloa aus
Unter lauten Buhrufen hatte der 27-Jährige in der 68. Minute das Feld betreten und bereite elf Minuten später das 2:0 durch Jude Bellingham vor. In der Kritik steht Mbappé bei den Fans, weil er während seines verletzungsbedingten Ausfalls mit Schauspielerin Ester Exposito nach Italien gereist war. Der Vorwurf: Er nehme seine Genesung nicht ernst und schone sich für die WM 2026. Nach der Partie schoss Mbappé scharf gegen seinen Coach: "Ich stand nicht in der Startelf, weil der Trainer sagte, dass ich in seinen Augen nur der vierte Stürmer sei." Alvaro Arbeloa konterte sofort: "Ich habe keine vier Stürmer und habe so etwas nie gesagt."
Mourinho-Gerüchte und Millionen-Strafen
Der 43-jährige Arbeloa soll ohnehin bald von Legende José Mourinho abgelöst werden, auch wenn der Portugiese bisher jeden Kontakt zu Real verneint. Die Unruhe im Verein wird durch interne Disziplinlosigkeiten verschärft: Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni mussten nach einem Handgemenge jeweils 500.000 Euro Strafe zahlen. Top-Klubs wie PSG, ManUnited und ManCity sollen wegen Valverde bereits angeklopft haben. Währenddessen schien Kylian Mbappé das gellende Pfeifkonzert der eigenen Anhänger fast schon zu unterhalten.