Idee für Alaba?
Halbe Milliarde Euro: Ex-Real-Star will Top-Klub kaufen
27.01.2026Paukenschlag aus Spanien! Sergio Ramos sorgt einmal mehr für Schlagzeilen – doch diesmal nicht mit einer Grätsche in der Nachspielzeit, sondern mit einem Mega-Deal in Millionenhöhe. Der Ex-Real-Madrid-Abwehrboss steht offenbar kurz davor, seinen Jugendklub FC Sevilla zu übernehmen.
Demnach führt Ramos ein Investoren-Konsortium an, das rund 450 Millionen Euro für den andalusischen Traditionsklub auf den Tisch legen soll. Sevilla steckt seit Jahren sportlich und wirtschaftlich in schwierigem Fahrwasser – nun könnte ausgerechnet ein Eigengewächs zum Retter werden.
US-Investoren ausgestochen
Lange Zeit sah es so aus, als würde ein amerikanisches Konsortium den Zuschlag erhalten. Doch obwohl die bisherigen Eigentümer ursprünglich rund 500 Millionen Euro gefordert hatten, zogen sich die US-Investoren überraschend zurück. In den Verhandlungen soll sich schließlich eine Summe von rund 450 Millionen Euro als realistisch herauskristallisiert haben – offenbar mit Ramos an vorderster Front.
Offiziell bestätigt ist der Deal zwar noch nicht. Laut dem Bericht müssen allerdings nur noch letzte Details geklärt werden, eine grundsätzliche Einigung soll bereits bestehen.
Ramos bald Boss statt Abwehrchef?
Welche Rolle Ramos künftig im Klub einnehmen würde, ist noch offen. Erwartet wird, dass es im Zuge der Übernahme auch zu einem Wechsel an der Vereinsspitze kommt. Präsident José María del Nido Carrasco dürfte seinen Posten räumen müssen, sollte der Deal finalisiert werden.
Der 39-jährige Ramos ist derzeit vereinslos, nachdem sein Engagement bei Monterrey in Mexiko geendet hat. Ein offizielles Karriereende hat der Welt- und Europameister bislang nicht verkündet. Ob er sich neben der möglichen Eigentümerrolle auch noch einmal die Fußballschuhe für Sevilla schnürt, gilt als unwahrscheinlich – ausgeschlossen ist es jedoch nicht.
Inspiration für Alaba
Diese Rolle kommt uns auch im heimischen Oberhaus bekannt. Mehr oder wenige. 2021 hatte David Alaba, der nach dem Real-Abgang von Ramos seine Rolle als Abwehrboss übernahm, seinem finanziell schwer angeschlagenen Heimatverein Austria Wien unter die Arme gegriffen und zwei Prozent der Klubanteile erworben. Wie damals berichtet wurde cashte der ÖFB-Kapitän 500.000 Euro.
Fünf Jahre später sitzen die Veilchen weiter auf einem Schuldenberg von knapp 60 Millionen Euro. Brisant: Die Zukunft von Alaba, dessen Vertrag in Madrid im Sommer ausläuft, ist noch ungewiss. Eine Überlegung es Ramos gleich zu tun. Von Abwehrchef zum Retter des Jugendvereins?
Fest steht: Sollte der Deal zustande kommen, wäre es eine der spektakulärsten Übernahmen im europäischen Fußball. Vom Abwehrchef zur Klub-Spitze – Ramos schreibt womöglich das nächste Kapitel seiner außergewöhnlichen Karriere.