Champions League

Bayern will bei Premiere gegen Saint-Gilloise Achtelfinal-Party schmeißen

21.01.2026

Der FC Bayern München biegt am Mittwoch in die Ligaphasen-Zielgeraden der Fußball-Champions-League. 

Zur Vollversion des Artikels
© Getty
Zur Vollversion des Artikels

Die drittplatzierten Münchner empfangen am Mittwoch in der siebenten von acht Ligaphasen-Runden mit Union Saint-Gilloise und ÖFB-Teamspieler Raul Florucz (ab 21 Uhr, im Sport24-Liveticker) einen auf dem Papier machbaren Gegner. Für den FC Bayern München ist es eine Premiere: Erstmals treffen die Münchner in der Champions League auf den Klub aus der Brüsseler Gemeinde Saint-Gilles. In solchen Erstduellen zeigte sich Bayern zuletzt äußerst souverän – zehn der vergangenen elf Champions-League-Premieren wurden gewonnen.

Der Allianz-Arena-Faktor

Auch sportlich spricht vieles für die Gastgeber. Mit einem Sieg könnten die Münchner die Achtelfinal-Qualifikation fixieren – und das heimische Stadion ist dabei ein klarer Trumpf. Seit der 2:3-Niederlage gegen Manchester City im Dezember 2013 ist Bayern in 37 Champions-League-Heimspielen der Gruppen- bzw. Ligaphase ungeschlagen (35 Siege, zwei Remis).

Personell muss der deutsche Rekordmeister auf den an der Wade verletzten Konrad Laimer verzichten. Dafür steht Jamal Musiala wieder zur Verfügung. Unter Trainer Vincent Kompany präsentiert sich Bayern in starker Verfassung: Drei Spiele, drei Siege und 16 Tore stehen im Jahr 2026 zu Buche. In der Champions League gab es bislang fünf Siege bei einer Niederlage. Mit einem weiteren Erfolg wäre den Münchnern ein Platz in den Top 8 realistisch kaum mehr zu nehmen. „Wir wollen die Punkte holen, die hoffentlich fürs Achtelfinale reichen“, sagte Sportvorstand Max Eberl.

Florucz: »Die Ergebnisse sprechen für sich«

Allerdings müssen die Bayern auf die volle Unterstützung verzichten: Wegen einer UEFA-Strafe bleibt ein Teil der Südkurve gesperrt, mehr als 9.000 Fans fehlen. Union Saint-Gilloise, das bei sechs Punkten hält, steht ebenfalls unter Druck und braucht Zähler, um die Top 24 nicht zu verpassen. Mittelstürmer Kevin Rodríguez fehlt verletzt, Florucz könnte erneut beginnen. Der 24-Jährige weiß um die Mammutaufgabe: „Das sind alles Weltklassespieler. Sonst würden sie nicht bei Bayern spielen. Ihre Ergebnisse sprechen für sich.“ 

Zur Vollversion des Artikels