CL-Sieger ante portas

Übernimmt Roberto Di Matteo Schalke?

19.12.2012

Kommt nach Ex-Bullen-Trainer Stevens jetzt CL-Sieger Di Matteo?

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Der FC Schalke 04 hat im Trainerbereich die Fühler ausgestreckt und scheint mit Roberto Di Matteo, dem Ex-Chelsea-Coach , einen großen Namen an der Angel zu haben. Laut „Sport-Bild“ soll Manager Horst Heldt erste Gespräche mit dem einstigen italienischen Teamspieler geführt haben.

Nach dem Rauswurf von Felix Magath 2011 und dem Ausfall des Burnout-erkrankten Ralf Rangnick, hat man zuletzt auch am Sonntag bei Huub Stevens die Reißleine gezogen. Jetzt soll es wohl ein internationaler Kandidat richten. Roberto Di Matteo, der amtierende Champions-League-Siegtrainer, steht gewissermaßen in Gelsenkirchen ante portas, bat aber zunächst noch um Bedenkzeit. Liegt es gar an der aktuellen sportlichen Lage?

Di Matteo bittet um Bedenkzeit - Keller genießt vorerst Vertrauen der Bosse
Im Grunde hat die Saison ja ansprechend begonnen: Ein voller Erfolg im Derby gegen Dortmund hob die Schalker in himmlische Sphären. Jetzt kurz vor Weihnachten ist man am Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Platz 7 in der Tabelle und das Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Mainz lassen Gewitterwolken im Schalker Lager auftauchen. Lediglich die Champions League, wo man im Achtelfinale auf einen attraktiven Gegner hoffen darf, kann die Saison noch etwas retten.

Der vom U17-Coach zum Cheftrainer bestellte Jens Keller genießt bis Sommer das Vertrauen der Klubführung. Was man danach macht bringt Heldt kurz auf den Punkt: "Dann schauen wir, wie es weitergeht. Natürlich haben wir gewisse Vorstellungen, aber die werden wir intern besprechen." Neben Di Matteo sind auch noch Namen wie Thomas Tuchel (Mainz-Trainer), Armin Veh (Frankfurt-Trainer) und Michael Büskens (Fürth-Coach) gefallen. Die Trainersuche „auf Schalke“ bleibt also spannend.

Huntelaar vor Vertragsverlängerung
Laut Medienberichten ist man sich im Spielersektor mit so manchem Star bereits einig. Klaas-Jan Huntelaar steht vor einer Verlängerung seines zu Saisonende auslaufenden Vertrages, ebenso Lewis Holtby. Der Niederländer Huntelaar ließ die Klubführung lange zappeln, verwies stets auf die sportliche Lage bzw. Perspektive. Just nach dem Pokalausscheiden gegen Mainz hat es sich der großgewachsene Stürmer wohl doch überlegt und soll in den nächsten Tagen seine Unterschrift unter der Vertragsverlängerung geben.

 

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