Mercedes lehnte ab

Enthüllt: Verrückter Vertrags-Wunsch von George Russell

21.01.2026

Ende 2025 verlängerte George Russell seinen Vertrag bei Mercedes und wird in der kommenden Saison neben Kimi Antonelli an den Start gehen. Nun verriet der Brite einen kuriosen Wunsch bei den Verhandlungen, welchen die FIA-Regeln zunichte machten.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty Images
Zur Vollversion des Artikels

Russell ist leidenschaftlicher Auto-Sammler, sein Traumauto ist passenderweise der Mercedes-AMG One. Diesen besitzt der 27-Jährige aber bereits. Welches Auto Russell aber nicht besitzt, ist einer seiner Formel-1-Boliden.

Um das zu ändern, wollte Russell in seinen neuen Vertrag hineinverhandeln, dass er eines seiner Fahrzeuge behalten darf. Das verriet er gegenüber "Auto Motor und Sport". "Ich würde liebend gerne meine eigenen Formel-1-Autos sammeln. Ich habe versucht, während meiner letzten Vertragsverhandlungen eines zu bekommen. Aber leider war ich nicht erfolgreich", so Russell.

Russell: "Sollte mit der FIA darüber reden"

Mercedes lehnte ab, weil ihnen die Hände gebunden sind. Das Finanz-Reglement der FIA macht diesen Wunsch beinahe unmöglich. Russell erklärte: "Aber wegen des Kostendeckels produzieren wir nur drei oder vier Monocoques pro Jahr. Vor 20 Jahren, als noch unbegrenzt getestet werden durfte, baute jedes Team 15 bis 20 Chassis. Diese wurden dann regelmäßig durchgewechselt."

Der 27-Jährige schlägt deshalb sogar eine neue Regelung vor. "Wir haben genug von den anderen Teilen. Jeder Fahrer hat fünf Motoren pro Jahr. Ich glaube, Mercedes produziert insgesamt 60 Motoren für jede Saison. Aber es gibt nur drei oder vier Monocoques." Seine Lösung? "Vielleicht sollte ich mal mit dem Automobil-Weltverband FIA darüber sprechen."

Wer weiß, was in Zukunft passiert, vorerst muss Russells Garage aber ohne Formel-1-Auto auskommen.

Zur Vollversion des Artikels