Formel 1
Ultimatum an Red-Bull-Superstar Max Verstappen (28)
02.04.2026Die Zukunft des Niederländers in der Königsklasse des Motorsports bleibt weiter das Top-Thema.
Der ehemalige Formel-1-Pilot und heutige Sky-Kommentator Martin Brundle hat in einem aktuellen Podcast ungewöhnlich deutliche Worte in Richtung Max Verstappen gewählt. Hintergrund ist die anhaltende Kritik des Niederländers am neuen Motorenreglement der Saison 2026. Verstappen, der die „Hybrid-Ära 2.0“ mit ihrem Fokus auf elektrische Leistung wiederholt als wenig zufriedenstellend bezeichnete, sieht sich nun mit dem Vorwurf der Geschäftsschädigung konfrontiert.
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"Entweder du gehst, oder du hörst auf, darüber zu reden"
Brundle zog dabei einen Vergleich zum siebenmaligen Weltmeister Michael Schumacher. Während Schumacher interne Probleme stets hinter verschlossenen Türen gelöst und das Team sowie den Sport nach außen hin geschützt habe, agiere Verstappen zu destruktiv. Brundle stellte dem viermaligen Champion ein Ultimatum: „Entweder du gehst, oder du hörst auf, darüber zu reden. Er schadet dem Sport, während er noch Teil davon ist.“
Wegen Iran-Krieg keine Rennen im April
Während Verstappen betont, dass seine Kritik rein sportlicher Natur sei und nichts mit der aktuellen Performance seines Red Bull zu tun habe, vermutet Brundle einen direkten Zusammenhang zwischen sportlichem Erfolg und öffentlicher Wahrnehmung. Laut Brundle neige ein Fahrer eher dazu, das Reglement zu kritisieren, wenn das eigene Fahrzeug nicht mehr dominant sei. Ob die Zwangspause im April, wegen dem Iran-Krieg finden keine Rennen statt, zur Beruhigung der Gemüter beiträgt oder die Gräben zwischen Verstappen und den Verantwortlichen weiter vertieft, bleibt abzuwarten.