Olympia-Aufreger

Vonn im Skandal-Training mit Kreuzbandriss Elfte

06.02.2026

Geschafft! Trotz schlechter Sicht, langer Unterbrechungen und vor wenigen Tagen gerissenem Kreuzband schaffte es Lindsey Vonn im ersten Training für die Abfahrt am Sonntag (11.30 Uhr, ORF1 live) heil ins Ziel.

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© gepa
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Dabei stand das erste Training auf der Tofana-Abfahrt unter keinem guten Stern. Weil bis zum Schluss am letzten Sprung gearbeitet wurde, ging es mit Verspätung los. Dann stürzte mit Ilka Stuhec gleich die erste Rennläuferin am Rand nicht rausgerutschten Neuschnee. ORF-Expertin Nici Schmidhofer: "Das darf bei Olympia nicht passieren!"

Immer wieder wurde am Sprung gearbeitet, danach wegen schlechter Sicht lange unterbrochen.

Fast zwei Stunden nach dem ursprünglichen Beginn legte Vonn los. Mit einer Metall-Orthese unterm Rennanzug über dem verletzten Knie legte die beste Abfahrerin aller Zeiten einen soliden Ritt hin, nach 33 Läuferinnen lag sie auf Rang 11 (+1,39).

Ohne Interviews zu geben verließ die 40-Jährige den Zielraum. Ihr Ski-Trainer Aksel Lund Svindal erklärte im ORF: "Es geht ihr ganz gut. Das Wichtigste ist, dass jetzt keine Schwellung kommt. Für mich hat das ganz gut ausgeschaut."

Österreicherinnen stark

Trainingsschnellste war US-Rennläuferin Jacqueline Wiles vor Kajsa Vickhoff Lie (NOR/+0,66) und der Deutschen Kira Weidle-Winkelmann, die allerdings ein Tor ausgelassen hatte.

Beste Österreicherin Nina Ortlieb als Vierte (+1,02) vor Ariane Rädler (+1,02). Conny Hütter (+1,28) lag unmittelbar vor Hütter auf Rang 10 und klagte nach dem Warten über "so kalte Zehen", und meinte über ihre Fahrt: "Den erste Zeit habe sie nicht so erwischt, wie sie es sich vorgestellt hatte. Im zweiten Training am Samstag will sie sich "alles besser anschauen, dann sollte es schon passen."