Kanada-GP
Crash-Alarm! Wer kracht in die Champions-Mauer?
22.05.2026Der Primetime-GP in Montreal (Sonntag, 22 Uhr, ServusTV live) zählt zu den spektakulärsten im Formel-1-Kalender. Mit vielen Anekdoten von Niki Laudas Rücktritts-Schock bis zur berühmt-berüchtigten "Wall of Champions".
Der 4,361 km lange Circuit Gilles-Villeneuve mit Highspeed-Geraden und langsamen Kurven zählt zu den berühmt-berüchtigtsten Rennstrecken. „Mein Vater hat diesen Stopp-and-Go-Kurs gehasst“, weiß ServusTV-Experte Mathias Lauda. Wohl kein Zufall, dass Niki Lauda 1979 während eines freien Trainings in Montreal seinen ersten Rücktritt erklärt hatte – er hatte vom „im-Kreis-Fahren“ genug.
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1999 erwischte es drei Weltmeister
Legendär ist auch die Mauer bei der Start-Ziel-Schikane, an der 1999 die ehemaligen Weltmeister Damon Hill, Michael Schumacher und Jacques Villeneuve zerschellten. Seither heißt die brutale Mauer „Wall of Champions“. 2005 erwischte es dort Jenson Button oder 2011 Sebastian Vettel als regierenden Weltmeister. „Da ist Millimeterarbeit zwischen Kerbs und Betonmauer gefragt“, erklärt der ehemalige Red-Bull-Pilot David Coulthard die heikle Passage.
„Triffst du sie perfekt, kannst du früh beschleunigen. Dabei steuerst du Millimeter an der Mauer vorbei.“ Auch beim nunmehrigen ORF-Experten Alexander Wurz erzeugen die Erinnerungen an Montreal Gänsehaut: 1998 hatte er dort im Benetton einen spektakulären Überschlag, 2007 landete er im Williams als Dritter und bislang letzter Österreicher auf einem F1-Podest.