Tour im Jänner

Armstrong-Comeback nun fix in Australien

24.09.2008

Lance Armstrong kehrt zurück: Der siebenfache Tour-de-France-Sieger gibt sein Comeback bei der Australien-Tour im Jänner 2009.

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Der siebenfache Tour-de-France-Champion Lance Armstrong wird sein Comeback im Profiradsport bei der Australien-Rundfart von 19. bis 25. Jänner 2009 geben. Dies gab Südaustraliens Premier Mike Rann am Mittwoch bekannt. Laut dem Kommunalpolitiker seien Australiens Regierung und die lokale Krebsforschung hauptverantwortlich für Armstrongs Engagement in Australien gewesen.

"Wir haben uns schon vergangenes Jahr gegen China, Kalifornien und Russland durchgesetzt und waren das erste Rennen mit ProTour-Status außerhalb Europas. Jetzt haben wir uns wieder gegen internationale Konkurrenz, die sich um Armstrong bemüht hatte, behauptet", verkündete Rann. Der US-Amerikaner wollte seine detaillierten Comeback-Pläne sowie sein neues Team ebenfalls am Mittwoch bekanntgeben.

Team Astana
Armstrong wird sein Comeback in den Farben des Teams Astana in der Tour Down Under geben. Dies gab der Vizepräsident des kasachischen Radsportverbands Nikolaj Proskurin am Mittwoch bekannt. "Am Mittwoch wird Armstrong seine Entscheidung bekanntgeben, dass er unsere Mannschaft verstärkt", kündigte Proskurin im Vorfeld einer Pressekonferenz von Armstrong an. Der 37-jährige US-Amerikaner "wird ein neues sportliches Wahrzeichen Kasachstans."

In der Zwischenzeit wurden in Spanien Stimmen laut, die auf einen Weggang Alberto Contadors hindeuten. Der Spanier, der letzte Saison die Tour de France sowie in diesem Jahr den Giro d'Italia und die Vuelta gewonnen hat, wird in der Zeitung "As" mit der Aussage zitiert, er habe sich mit seinen Leistungen das Recht verdient, Teamleader zu sein, ohne dafür kämpfen zu müssen.

Indes meldete sich auch Pat McQuaid, Präsident vom Internationalen Radverband UCI, zum Comeback und damit aufkommenden Dopingspekulationen um Armstrong zu Wort. "Ich glaube nicht, dass er ein Betrüger ist", verteidigte er den Superstar und appellierte an alle Skeptiker: "Lasst ihm eine Chance."

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