Wimbledon

Koubek erreicht zweite Runde

22.06.2009

Während Stefan Koubek weiterkam, sind Köllerer und Paszek ausgeschieden. Köllerer musste sich dem Italiener Bolelli nach fünf Sätzen geschlagen geben, Tamira Paszek verletzt aufgeben.

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Österreichs Tennis-Asse schlugen sich am ersten Wettkampftag in Wimbledon mit unterschiedlichem Erfolg. Stefan Koubek erreichte als einziger die zweite Runde. Daniel Köllerer und Tamira Paszek schieden dagegen aus. Das Erstundenmatch von Alexander Peya gegen den Deutschen Thomas Haas ist wegen Dunkelheit unterbrochen worden. Der Österreicher lag zu diesem Zeitpunkt gegen den als Nummer 24 gesetzten Haas 7:6(5),6:7(0),3:6,4:4 zurück.

Der Kärntner Koubek gewann einen Fünfsatzkrimi gegen den Franzosen Edouard Roger-Vasselin (FRA) 7:5,6:3,4:6,3:6,6:3. In der zweiten Runde trifft Koubek nun auf den als Nummer 15 gesetzten Spanier Tommy Robredo, der in seiner Auftaktpartie gegen den Slowenen Luka Gregorc 7:6(4),6:4,5:7,7:6(3) die Oberhand behielt.

Köllerer verspielt 2:0-Satzführung
Der Österreicher Daniel Köllerer ist beim Grand Slam-Turnier in Wimbledon in der ersten Runde ausgeschieden. Er verlor trotz guten Beginns und einer 2:0-Satzführung noch in 5 Sätzen gegen den Italiener Simone Bolelli mit 7:6, 6:2, 5:7, 4:6 und 4:6.

Trotz der Enttäuschung über das knappe Aus war Köllerer nicht unzufrieden. "Das war mein bisher bestes Match in diesem Jahr", meinte der 25-Jährige, der sich über die eine oder andere Unkonzentriertheit ärgerte.

"Beim Stand von 4:4 im dritten Satz ist der Faden gerissen, warum auch immer. Auch im fünften Satz habe ich mich durch die eine oder andere Fehlentscheidung und einen Ruf aus dem Publikum ablenken lassen." Das Niveau der Partie bezeichnete Köllerer als "Top 30".

Paszek gibt wo
Die Vorarlbergerin Tamira Paszek musste ebenfalls in der ersten Runde die Segel streichen. Sie musste gegen die Französin Virginie Razzano beim Stand von 0:6 und 1:3 w.o. geben. Paszek, die sich während der Partie mehrfach behandeln lassen musste, war in den vergangenen Wochen von starken Rückenschmerzen gehandicapt worden.

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