Masters in Augusta

Sepp Straka jagt in Georgia das grüne Sakko

09.04.2026

Österreichs Aushängeschild Sepp Straka schlägt ab Donnerstag beim 90. Masters in Augusta auf. Nach einer verpatzten Generalprobe in Texas sucht der Wiener sein Glück im Golf-Heiligtum Georgias.

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Der gebürtige Wiener (32) nimmt bereits zum fünften Mal Anlauf auf das prestigeträchtigste Majorturnier des Jahres. Straka startet am Donnerstag (19:32 Uhr/live Sky & Sport24-Liveticker) in Augusta National in das Turnier, das für ihn fast ein Heimspiel ist. Er wuchs nur zwei Stunden entfernt in Georgia auf und studierte an der dortigen Universität in Athens.

Großes Ziel Major-Sieg

Obwohl Straka bereits vier Siege auf der PGA-Tour feierte und über 31 Millionen Dollar Preisgeld einstrich, fehlt ihm noch ein Triumph bei einem der vier großen Events. Ein Major zu gewinnen ist laut Straka das ganz große Ziel. Im Vorjahr lief es an der Magnolia Lane allerdings nicht nach Plan, als er erstmals den Cut verpasste. Seine bisherigen Platzierungen waren Rang 16 (2024), 46 (2023) und 30 (2022).

Formkurve mit Schwankungen

Die aktuelle Saison verlief für Österreichs Nummer eins bisher wechselhaft. In La Quinta verpasste er den Cut, glänzte aber mit den Rängen zwei in Pebble Beach und acht bei der Players Championship. Die Generalprobe am vergangenen Wochenende verlief enttäuschend. Bei den Texas Open in San Antonio schied er vorzeitig aus.

Favoritencheck in Augusta

Als Top-Favoriten auf das grüne Sakko gelten Scottie Scheffler und Titelverteidiger Rory McIlroy. Während Scheffler nach der Geburt seines zweiten Sohnes Remy etwas abgekühlt wirkt, geht McIlroy nach seinem Vorjahressieg entspannt ins Rennen. Große Namen wie Tiger Woods und Phil Mickelson fehlen diesmal im Feld der 91 Starter.

Kritik an Abwesenden

Besonders das Fehlen von Tiger Woods sorgt für Gesprächsstoff. Nach einem Autounfall steht der Fünffachsieger in der Kritik. Kollege Jason Day bezeichnete das Verhalten von Woods als egoistisch, da er unter Drogeneinfluss andere in Gefahr gebracht habe. Auch Phil Mickelson sagte seinen Start aus persönlichen Gründen ab.