AO-Achtelfinale
Ekel-Wette nach Aus! Titelverteidigerin Keys scheitert gegen Freundin Pegula
26.01.2026Die Mission Titelverteidigung ist für Madison Keys bei den Australian Open im Achtelfinale gegen Jessica Pegula geplatzt. Neben dem sportlichen Absturz aus den Top 10 wartet auf die 30-Jährige nun ein besonders kurioses Nachspiel.
Madison Keys verlor das Duell gegen ihre Landsfrau und Freundin nach einer fehlerhaften Vorstellung mit 3:6,4:6. Die Vorjahressiegerin, die im letzten Jahr noch überraschend gegen Aryna Sabalenka triumphierte, fand gegen die Nummer 6 der Welt nie zu ihrem gewohnten Rhythmus.
- Besser als Boris Becker: Zverev erreicht Viertelfinale
- Djokovic-Eklat bei Australian Open
- Sinner quält sich mit Krämpfen ins Achtelfinale
Sieg im US-Duell nach 78 Minuten
Jessica Pegula reichte eine solide Leistung, um beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres zum vierten Mal in das Viertelfinale von Melbourne einzuziehen. Die 31-Jährige agierte deutlich konstanter als ihre Gegnerin und verwandelte bereits nach 78 Minuten Spielzeit ihren ersten Matchball zum verdienten Erfolg.
Zu viele Fehler bei der Titelverteidigerin
Keys leistete sich über die gesamte Spieldauer zu viele einfache Fehler, um die stabil spielende Pegula ernsthaft zu gefährden. Während Pegula nun in der Runde der letzten acht steht, endet die Mission Titelverteidigung für Keys in diesem Jahr bereits vor der entscheidenden Turnierphase.
Ekel-Wette zwischen den Podcast-Freundinnen
Doch die Niederlage hat für Keys noch ein kulinarisches Nachspiel. Die beiden US-Stars betreiben gemeinsam einen Podcast und hatten vor der Partie eine Vereinbarung getroffen. Keys muss nun die Wettschuld einlösen und einen Apfelkuchen mit Käse-Überzug essen – eine Kombination, die sie zuvor strikt abgelehnt hatte. "Eine Wette ist eine Wette, also mache ich mit", nahm die Verliererin die Situation mit Humor.
Pegula verteidigt ihre kulinarische Wahl
Jessica Pegula, die nun zum vierten Mal im Viertelfinale von Melbourne steht, amüsierte sich über den Ausgang. "Es ist definitiv nicht so schlimm, wie es sich anhört", erklärte die 31-Jährige nach ihrem Sieg. Während Keys trotz des Drucks als Titelverteidigerin stolz auf ihre Leistung zurückblickt, steht der Zeitpunkt für das Einlösen der "Ekel-Wette" aktuell noch nicht fest.