Biathlon

Nur Norwegen stärker als ÖSV-Staffel

18.03.2018

Österreichs Herren werden in Oslo nur von den Lokalmatadoren besiegt.

Zur Vollversion des Artikels
© Reuters
Zur Vollversion des Artikels

Das österreichische Herren-Quartett hat im letzten Biathlon-Staffelbewerb der Weltcup-Saison in Oslo den ersten Podestplatz geholt. Dominik Landertinger, Felix Leitner, Simon Eder und der starke Schlussläufer Julian Eberhard sicherten sich nach fünf Nachladern 50,3 Sekunden hinter den überlegenen Norwegern (3 Fehlschüsse) Rang zwei.

Eberhard überholte nach makellosen Schießleistungen auf der Schlussrunde sowohl Schwedens Olympiasieger Fredrik Lindström (4./1:05,8 Min) als auch Russlands Topmann Anton Schipulin (3./+ 56,9 Sek.). Dadurch gelang dem ÖSV-Team am Holmenkollen im fünften Saisonbewerb und nach Rang vier bei Olympia ein gelungener Abschluss der Staffelsaison.

"Ich habe mich heute von Anfang an super gefühlt. In der Loipe gelang es mir, während des Rennens noch zuzulegen. Auf der letzten Runde habe ich dann von den Trainern erfahren, dass sogar Platz zwei möglich ist. Ab da habe ich voll attackiert, Gott sei Dank ist es sich ausgegangen", freute sich der Sprint-Olympiavierte Eberhard. Beim Weltcupfinale kommendes Wochenende im russischen Tjumen stehen noch drei Einzelrennen auf dem Programm.

Eberhard prolongiert Hochform

In der Oslo-Staffel übergab der an der für ihn ungewohnten Startposition aufgebotene Landertinger nach zwei Nachladern mit rund 18 Sekunden Rückstand als Sechster an Leitner. Der junge Tiroler benötigte ebenfalls zwei Zusatzpatronen, verlor drei Positionen und schickte Eder 1:05 Minuten hinter der Spitze an neunter Stelle ins Rennen. Der Routinier schoss einmal daneben, machte drei Plätze und fünf Sekunden auf die mittlerweile klar führenden Norweger gut.

Schlussläufer Eberhard ging als Sechster genau eine Minute hinter Johannes Thingnes Bö, aber nur 15 Sekunden hinter Platz drei ins Rennen. Der Massenstartsieger von Kontiolahti blieb mit schnellen Schießeinlagen auch noch fehlerfrei und überholte auf den letzten Kilometern zunächst Lindström und kurz vor dem Ziel auch noch Schipulin.

Zur Vollversion des Artikels