USA

Die Welt weint um Martin (8)

16.04.2013

Martin Richard (8) ist das jüngste Opfer der Boston-Bomber.

Zur Vollversion des Artikels
© Facebook
Zur Vollversion des Artikels

Voller Stolz lief Martin Richard auf seinen Vater Bill zu, der den Marathon absolvierte. Martin hatte mit seiner Mutter und seiner Schwester am Straßenrand gewartet. Der Achtjährige umarmte seinen Vater – dann lief er wieder zu seiner Mutter. Da ging eine der beiden Höllenmaschinen hoch. Der Kleine wurde von Bombensplittern getroffen, dürfte wohl sofort tot gewesen sein. Seiner Schwester (6) riss die ­Explosion ein Bein ab. Martins Mutter erlitt schwere Kopfverletzungen.

Auch ein zweites Opfer ist identifiziert: Krystle Campbell (29), die den Marathon mit ihrer Freundin Karen ansah. Tragisch: Zuerst hatte die Polizei Karens Eltern über deren Tod informiert – doch die Tote war Krystle.

Insgesamt starben drei Menschen, 176 wurden schwer verletzt, 17 schwebten in Lebensgefahr. Zahlreichen Sportlern mussten Gliedmaßen amputiert werden. „So etwas habe ich in 25 Jahren nicht gesehen“, sagte Alasdair Conn, Chef der Notaufnahme: „Viele Opfer wurden von Dutzenden Splittern getroffen.“

Alle Informationen zu dem Terror in Boston >>>

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel