Bank of America
Epstein-Skandal eskaliert weiter: Bank zahlt Millionen an Missbrauchsopfer
29.03.2026Der Fall rund um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sorgt erneut für Schlagzeilen. Jetzt fließt eine gewaltige Summe an seine Opfer. Doch die Hintergründe werfen neue Fragen auf.
Im Zuge des Epstein-Skandals hat sich die Bank of America bereit erklärt, rund 72,5 Millionen Dollar zu zahlen, um eine Sammelklage von Frauen beizulegen. Die Klägerinnen werfen der Bank vor, verdächtige Geldbewegungen im Umfeld Epsteins ignoriert und damit indirekt dessen Verbrechen ermöglicht zu haben.
- Andrew-Ex Sarah Ferguson seit Monaten verschwunden
- Epstein-Beben in Österreich: Mathematiker Nowak wirft hin
- Top-Unternehmer wirft Babler jetzt "Korruption" vor
Die Einigung ist allerdings noch nicht endgültig: Ein Richter muss dem Vergleich erst zustimmen.
Schwere Vorwürfe gegen die Bank
Laut Klage sollen interne Hinweise auf auffällige Transaktionen übersehen worden sein, obwohl bereits zahlreiche Informationen über Epsteins kriminelle Aktivitäten vorlagen. Die Frauen werfen der Bank vor, Gewinne über den Schutz der Opfer gestellt zu haben.
Die Bank selbst weist die Anschuldigungen zurück. Man habe keine Straftaten unterstützt, wollte mit der Zahlung jedoch einen Schlussstrich ziehen und den Betroffenen helfen, mit dem Erlebten abzuschließen, erklärte ein Sprecher.
Der Fall rund um Epstein beschäftigt die Justiz bis heute. Der US-Millionär hatte über Jahre ein Netzwerk aufgebaut, in dem Frauen - teils Minderjährige - missbraucht wurden. Epstein wurde 2019 festgenommen und starb kurz darauf in seiner Gefängniszelle. Offiziell wurde sein Tod als Suizid eingestuft.
Banken unter Druck
Die Klage gegen die Bank of America ist kein Einzelfall. Bereits zuvor hatten andere Großbanken Millionenbeträge gezahlt, um ähnliche Vorwürfe beizulegen. Für die Opfer bedeutet der Vergleich zumindest finanzielle Entlastung, doch die juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung des Epstein-Skandals ist noch lange nicht abgeschlossen.