"Gezielter Angriff"

Explosion vor jüdischer Schule in Amsterdam

14.03.2026

Bürgermeisterin Femke Halsema spricht von einem "gezielten Angriff".

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© Getty (Symbolbild)
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Amsterdam. In Amsterdam ist bei einer Explosion am Samstag früh eine jüdische Schule beschädigt worden. Bürgermeisterin Femke Halsema sprach von einem "vorsätzlichen Angriff auf die jüdische Gemeinde". Die Detonation in einem gehobenen Wohnviertel im Süden Amsterdams habe nur begrenzten Schaden verursacht, da die Feuerwehr und die Polizei rasch am Ort des Geschehens eingetroffen seien, erklärte Halsema. Es seien keine Verletzten gemeldet worden.

"Dies ist ein feiger Akt der Aggression gegen die jüdische Gemeinde", erklärte die Bürgermeisterin. "Die jüdische Bevölkerung in Amsterdam sieht sich zunehmend mit Antisemitismus konfrontiert. Das ist inakzeptabel."

Sicherheitsvorkehrungen nach Anschlag in Rotterdam verstärkt

Die Sicherheitsvorkehrungen an Synagogen und jüdischen Einrichtungen in der niederländischen Hauptstadt waren bereits nach einem Brandanschlag in der Nacht auf Freitag auf eine Synagoge im Zentrum von Rotterdam verschärft worden.

Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar und den darauffolgenden iranischen Gegenangriffen nehmen weltweit die Sorgen zu, es könnte Angriffe auf jüdische Gemeinden geben.