Naturgewalt

Heftige Erdstöße erschüttern Provinz Tokat in der Nordtürkei

13.03.2026

Ein Erdbeben hat in der Nacht auf Freitag den Norden der Türkei erschüttert. Die Erdstöße waren in mehreren Provinzen spürbar. Erste Entwarnung gibt es dennoch: Laut Behörden wurden bisher keine Schäden oder Verletzten gemeldet.

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Ein Erdbeben der Stärke 5,5 hat in der Nacht auf Freitag die türkische Provinz Tokat erschüttert. Laut Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad ereignete sich das Beben um 3.35 Uhr in einer Tiefe von 6,37 Kilometern. Die Erschütterungen waren nicht nur in Tokat, sondern auch in den benachbarten Provinzen Samsun, Amasya, Ordu und Sivas deutlich zu spüren.

Behörden geben vorerst Entwarnung

Nach ersten Informationen gibt es keine negativen Auswirkungen durch das Beben. Schäden oder Verletzte wurden bislang nicht gemeldet. Dennoch reagierten die Behörden vorsorglich: Schulen und Kindergärten in Tokat bleiben für einen Tag geschlossen, teilte das Gouverneursamt der Provinz über die Plattform X mit.

Türkei liegt auf gefährlichen Bruchlinien

Die Türkei zählt zu den weltweit erdbebengefährdeten Regionen. Grund dafür sind zahlreiche sogenannte Verwerfungen, also tektonische Bruchstellen in der Erdkruste. Besonders gefährdet ist auch die Millionenmetropole Istanbul, die in einer seismisch aktiven Zone liegt.