Nahost-Krieg

Mehr Soldaten und Kriegsschiffe: USA machen mobil gegen den Iran

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 23:16

Medien: USA senden weitere Soldaten und Schiffe nach Nahost

Das Pentagon schickt Medienberichten zufolge weitere Kriegsschiffe und Marine-Infanteristen nach Nahost. Das zuvor in Japan stationierte amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" sei samt Marine-Infanteristen auf dem Weg dorthin, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Beamte.

Die bereits in der Region eingesetzten US-Streitkräfte erhielten dadurch Verstärkung durch Tausende Infanteristen, mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge des Typs F-35, schreibt das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten.

Demnach geht die Aufstockung auf eine Anfrage des für die Region zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs (Centcom) zurück, die auf mehr militärische Optionen im Krieg mit dem Iran abzielt. Die Marine-Infanteristen wären laut "Axios" in der Lage, falls gewollt Bodeneinsätze durchzuführen.

 22:07

Medien: USA senden weitere Soldaten und Schiffe nach Nahost

Das Pentagon schickt Medienberichten zufolge weitere Kriegsschiffe und Marine-Infanteristen nach Nahost. Das zuvor in Japan stationierte amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" sei samt Marine-Infanteristen auf dem Weg dorthin, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Beamte.

Die bereits in der Region eingesetzten US-Streitkräfte erhielten dadurch Verstärkung durch Tausende Infanteristen, mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge des Typs F-35, schreibt das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten.

Demnach geht die Aufstockung auf eine Anfrage des für die Region zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs (Centcom) zurück, die auf mehr militärische Optionen im Krieg mit dem Iran abzielt. Die Marine-Infanteristen wären laut "Axios" in der Lage, falls gewollt Bodeneinsätze durchzuführen.

 21:35

Hisbollah-Chef: "Aufgeben ist keine Option"

Hisbollah-Chef Naim Kassim hat anlässlich der Eskalation zwischen Israel und der Schiitenmiliz erneut die anhaltende Kampfbereitschaft seiner Organisation bekräftigt. "Das Wort "Kapitulation" steht nicht in unserem Wörterbuch", sagte er in einer Fernsehansprache am Freitag. "Wir werden uns in dieser Schlacht um die Existenz verteidigen, egal, wie viele Opfer das erfordert."

Die Hisbollah ist eng mit der Führung des Irans verbündet. Seit der Tötung des iranischen obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei zu Beginn des jüngsten Nahost-Kriegs vor zwei Wochen schießt sie Raketen auf Israel ab. Der jüdische Staat hat wiederum seine Angriffe auf Ziele der Schiitenmiliz im Libanon intensiviert. Laut der WHO sind seitdem auf der libanesischen Seite 634 Todesopfer und mehr als 1.586 Verletzte gemeldet worden.

 21:06

Iran lässt indische LPG-Tanker durch Straße von Hormuz

Der Iran lässt zwei indische Flüssiggastanker (LPG) durch die blockierte Straße von Hormuz passieren. Die "Shivalik" habe die Meerenge bereits unter Geleitschutz der indischen Marine durchquert, das Schwesterschiff "Nanda Devi" solle in den kommenden Stunden folgen, berichten vier Insider. Der Iran hatte erklärt, keine Lieferungen für die USA oder deren Verbündete durchzulassen, Indien hat jedoch Ausnahmen erwirkt.

Premierminister Narendra Modi hatte nach eigenen Angaben mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian über den Transport von Gütern und Energieträgern aus der Golfregion gesprochen. Indien leidet derzeit unter der schwersten Gaskrise seit Jahrzehnten.

 20:19

Vier Verdächtige nach Explosion an US-Botschaft in U-Haft

Nach einer Explosion an der US-Botschaft in Oslo vor einer knappen Woche hat ein Gericht Untersuchungshaft für vier Verdächtige angeordnet. Es handelt sich dabei um drei Brüder und deren Mutter. Die Männer waren bereits am Mittwoch unter Terrorismusverdacht festgenommen worden, ihre Mutter am Freitag. Einer der Brüder hat eingeräumt, die Sprengladung an der Botschaft platziert zu haben. Die anderen drei Verdächtigen bestreiten ein Mitwirken an der Tat.

Das Gericht sieht aber die Gefahr, dass die Familie sich bei ihren Aussagen absprechen könnte. Laut dem norwegischen Rundfunk sind die Männer norwegische Staatsbürger mit irakischem Migrationshintergrund. Verletzt wurde bei dem Vorfall in der Nacht auf Sonntag niemand.

 19:13

USA setzen hohe Belohnung für Hinweise auf iranische Führer aus

Im Iran-Krieg haben die USA eine hohe Belohnung zur Ergreifung des neuen iranischen obersten Führers Mojtaba Khamenei ausgesetzt. Das US-Außenministerium teilte am Freitag mit, es würden zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Millionen Euro) für Hinweise über den Verbleib Khameneis oder anderer hochrangiger Verantwortlicher gezahlt. Der Sohn des bei einem israelischen Luftangriff getöteten Ayatollah Ali Khamenei war am Sonntag zu seinem Nachfolger ernannt worden.

Mojtaba Khamenei ist nach US-Angaben verwundet worden. "Wir wissen, dass der neue, sogenannte, nicht mehr ganz so Oberste Führer verletzt und vermutlich entstellt ist", erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag. Die von Khamenei veröffentlichte Erklärung sei "schwach". "Es gab keine Stimme und kein Video. Es war eine schriftliche Erklärung", sagte er. Auch US-Präsident Donald Trump sagte dem Sender Fox News in einem Radiointerview, Khamenei sei verwundet. "Aber er ist wahrscheinlich in irgendeiner Form am Leben."

 18:40

Teheran widerspricht Trump: Marine intakt

Der Iran hat Darstellungen von US-Präsident Donald Trump über den Zustand der iranischen Marine und Luftstreitkräfte scharf zurückgewiesen. "Die USA behaupten, die iranische Marine sei zerstört (...) Dann sei die Frage erlaubt, warum die Straße von Hormuz immer noch geschlossen ist und kein Tanker sie durchqueren kann", sagte Mohammed Akbarsadeh, stellvertretender Kommandeur der Marine der Revolutionsgarden laut der Nachrichtenagentur IRNA.

Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, die iranische Marine sei verschwunden, die Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet. "Erneut die Frage: wieso treffen Irans Raketen und Drohnen dann in regelmäßigen Abständen ihre vorgesehenen Ziele", hielt Akbarsadeh entgegen.

Der iranische Machtapparat hat sich bisher als widerstandsfähig erwiesen und schlägt immer wieder zurück, was den USA und ihren Verbündeten sowie der Weltwirtschaft zunehmend zusetzt. Die iranischen Revolutionsgarden halten etwa an einer Blockade der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormuz fest, einer Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Der Schiffsverkehr ist nahezu zum Erliegen gekommen. Die etwa 55 Kilometer breite Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport.

 17:59

Trump: Putin hilft Iran womöglich im Krieg

Nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump hilft Russland dem Verbündeten Iran womöglich im Krieg gegen die USA und Israel. Trump sagte am Freitag in einem Interview mit dem Radiosender Fox News, der russische Präsident Wladimir Putin helfe dem Iran "vielleicht ein bisschen". Er fügte hinzu: "Und er denkt wahrscheinlich, dass wir der Ukraine helfen."

Die "Washington Post" hatte berichtet, Moskau habe Geheimdienstinformationen an Teheran weitergegeben, darunter Standorte von US-Kriegsschiffen und -Flugzeugen in der Region. Trump hatte am vergangenen Samstag dazu noch gesagt, er sehe keine Anzeichen für eine russische Unterstützung im Iran-Krieg. Sollte es so sein, wäre es aber nicht hilfreich.

Russland ist ein enger Verbündeter des Iran. Beide Länder vereinbarten im vergangenen Jahr, sich bei der Bekämpfung "gemeinsamer Bedrohungen" zu unterstützen.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Angriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.

 17:54

Italien dementiert Bericht über Gespräche mit Iran über Hormuz

Die italienische Regierung hat einen Medienbericht dementiert, wonach Italien und Frankreich mit dem Iran über freies Geleit ihrer Schiffe durch die Straße von Hormuz verhandeln. Aus Rom hieß es, es habe keine "bilateralen Verhandlungen oder direkte Gespräche mit dem Iran gegeben, um die Durchfahrt italienischer Schiffe durch die Straße von Hormuz zu gewährleisten". Der Élysée-Palast reagierte auf Anfrage zu dem Bericht zunächst nicht.

Die etwa 55 Kilometer breite Meerenge liegt zwischen dem Iran und dem Oman und gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport. Kaum ein Schiff kann derzeit wegen der Gefahr durch iranische Raketen und Drohnen die Straße von Hormuz passieren. Die Handelsschifffahrt dort ist seit Beginn der jüngsten Kampfhandlungen beinahe zum Erliegen gekommen.

 16:50

Bisher 1.900 Tote im Libanon und im Iran

Seit Beginn des Krieges im Nahen und Mittleren Osten sind im Iran und im Libanon nach Angaben nationaler Behörden knapp 1.900 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Im Iran seien 1.255 Menschen getötet und mehr als 15.100 verletzt worden, hieß es. Mehr als 100.000 Menschen seien innerhalb des Landes auf der Flucht.


Im Libanon sind laut der WHO 634 Todesopfer und mehr als 1.586 Verletzte gemeldet worden. Die WHO berichtete von mehr als 800.000 Binnenvertriebenen. Im Iran-Krieg sind nach Angaben eines UN-Vertreters bisher fast 22.000 zivile Gebäude im Land beschädigt worden. Darunter seien mehr als 17.000 Wohneinheiten, berichtete Salvador Gutierrez, Repräsentant der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Teheran.

 16:43

Hegseth: Hochrangiger Militär untersucht Angriff auf Schule

Die USA haben nach Angaben ihres Verteidigungsministers Pete Hegseth einen hochrangigen Militär außerhalb des für den Iran zuständigen US-Kommandos (Centcom) mit der Untersuchung des Angriffs auf eine Mädchenschule im Iran beauftragt. Diese werde so lange dauern, wie nötig, betonte Hegseth bei einer Pressekonferenz am Freitag.


Medienberichten zufolge sind US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich. Das geht aus vorläufigen Ergebnissen einer eingeleiteten Untersuchung hervor, wie die "New York Times" und der Sender CNN jüngst unter Berufung auf vertrauliche Quellen berichten. Die USA hätten einen Stützpunkt der Revolutionsgarden im Visier gehabt, zu dem das Schulgebäude früher gehörte. Veraltete Ortungsdaten führten demnach zu dem folgenschweren Fehler der US-Streitkräfte.


Bei dem Angriff am ersten Kriegstag Ende Februar waren in Minab im Süden des Landes nach iranischen Angaben rund 170 Schülerinnen getötet worden. US-Präsident Donald Trump hatte zunächst behauptet, der Iran stehe hinter der Attacke.

 15:50

Britische Jets patrouillieren über Golfstaat

Flugzeuge der britischen Luftwaffe Royal Air Force (RAF) haben nach Angaben der Downing Street in der Nacht auf Freitag erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs über Bahrain patrouilliert. "Über Nacht flogen britische Jets erstmals Luftverteidigungsmissionen speziell zum Schutz Bahrains", sagte ein Sprecher von Premierminister Keir Starmer laut der Nachrichtenagentur PA.


Angaben aus der Downing Street zufolge haben die Kampfjets den Luftraum über dem Inselstaat nach iranischen Drohnen abgesucht, "die in Richtung Bahrain unterwegs waren". Die RAF fliege "nun zum Schutz der britischen Bevölkerung, von Stützpunkten und unserer Partner in Katar, Zypern, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien und Bahrain", heißt es laut PA in dem Statement weiter.

 15:42

Papst legt kriegsführenden Christen Beichte nahe

Papst Leo legt christlichen Spitzenpolitikern, die Kriege beginnen, einen Gang zur Beichte nahe. "Haben jene Christen, die in bewaffneten Konflikten schwere Verantwortung tragen, die Demut und den Mut, ernsthaft ihr Gewissen zu erkunden und zur Beichte zu gehen?", fragt das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche in einer Rede vor Priestern.


Leo nennt keine konkreten Namen oder Konflikte. Er hat jedoch in den vergangenen Tagen verstärkt auf ein Ende des Iran-Kriegs gedrungen, der am 28. Februar mit gemeinsamen Luftangriffen der USA und Israels begann. Einige ranghohe US-Regierungsmitglieder wie Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio sind Katholiken.

 14:39

Trotz Angriffen: Teheran mobilisiert zu Al-Quds-Protesten

Trotz anhaltender Luftangriffe sind in Teheran erneut Tausende Regierungsanhänger zu israelfeindlichen Demonstrationen auf die Straßen gegangen. Die jährlichen Kundgebungen am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan finden anlässlich des sogenannten Al-Quds-Tages statt. Die staatlich organisierten Proteste richten sich gegen Israel und fordern die "Befreiung Jerusalems". Al-Quds ist der arabische Name für Jerusalem.

 14:27

Israel Katz droht dem Libanon

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz drohte dem Nachbarland Libanon "Schäden an der nationalen Infrastruktur" an. Die libanesische Regierung sei ihrer Verpflichtung zur Entwaffnung der Hisbollah nicht nachgekommen und müsse deshalb einen immer höheren Preis zahlen, darunter Schäden an von der Hisbollah genutzten Infrastruktur im Land sowie auch Gebietsverluste, sagte Katz nach Angaben seines Büros bei einer Lagebesprechung. Beides drohe, solange die "zentrale Verpflichtung, die Hisbollah zu entwaffnen" nicht erfüllt sei. Der Angriff auf die Brücke sei " erst der Anfang", sagte Katz dazu.

 13:25

Ober-Mullah entstellt

US-Minister Pete Hegseth meldete sich mit einem neuen Update zur aktuellen Lage im Iran. So sei der neue Ober-Mullah Mojtaba Khamenei schwer verwundet und dabei sogar "wahrscheinlich" entstellt wurde. Die von Khamenei veröffentlichte Erklärung sei "schwach". "Es gab keine Stimme und kein Video. Es war eine schriftliche Erklärung", sagte er.

 11:58

Trump: Iran steht kurz vor Kapitulation

US-Präsident Donald Trump geht einem Medienbericht zufolge davon aus, dass der Iran kurz vor der Kapitulation steht. Dies habe Trump den Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten am Mittwoch in einer Telefonkonferenz gesagt, berichtete das Nachrichtenportal Axios am Freitag. Trump habe erklärt, er habe "einen Krebs beseitigt, der uns alle bedroht hat". Da niemand mehr wisse, wer im Iran die Führung innehabe, gebe es auch niemanden, der die Kapitulation verkünden könne.

 11:44

20 Tote bei Angriffen

Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon hat es libanesischen Angaben zufolge seit der Nacht mehr als 20 Tote gegeben. Allein in der Gegend der Küstenstadt Sidon seien neun Menschen ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Bei weiteren Bombardements im Süden und Osten des Landes wurden demnach weitere 14 Menschen getötet. In Beirut sei eine Person bei einem Angriff auf ein Auto ums Leben gekommen.

 11:29

NATO fängt Iran-Rakete ab

Die NATO hat schon zum dritten Mal eine Rakete aus dem Iran abgefangen. Das Geschoss war in Richtung Türkei unterwegs, das teilte das Verteidigungsministerium mit.

 11:17

Touristen weiter reisewillig

Ungeachtet des Krieges im Nahen Osten samt seinen Einschränkungen für den Flugverkehr sind Touristinnen und Touristen weiterhin reisewillig. Gäste würden ihre Reisen lieber umbuchen statt stornieren, heißt es seitens des Anbieters Ruefa auf APA-Anfrage. Auch bei TUI Österreich komme es derzeit nur vereinzelt zu Stornierungen, es würden jene Kunden überwiegen, die sich dafür entscheiden, ihre Reisepläne zu ändern. Reisende müssen sich aber auf höhere Preise einstellen.

 08:53

Israel bombardiert Hisbollah-Brücke

Das israelische Militär hat die Zrariyah-Brücke über den Litani-Fluss im Libanon bombardiert. Die Brücke sei ein wichtiger Übergang für die pro-iranische Hisbollah, teilte die Armee am Freitag mit. Die Miliz habe in der Nähe Abschussrampen stationiert und von dort aus Israel beschossen. Dies ist offenbar das erste Mal in der laufenden Offensive, dass Israel den gezielten Beschuss ziviler Infrastruktur einräumt. Der Litani fließt im Süden des Libanon.

 08:00

Israel feuert weiter

Israel weitet seine Angriffe auf die libanesische Hauptstadt aus. Eine Drohne habe ein Wohnhaus im Beiruter Stadtteil Bourj Hammoud getroffen, meldeten libanesische Medien am Freitag. Es ist der erste Angriff auf den Bezirk am nördlichen Stadtrand der Hauptstadt. Bisher konzentrierten sich die Angriffe auf die Hochburg der Hisbollah-Miliz im Süden der Hauptstadt.

 07:21

Trump mit neuer Drohung

US-Präsident Donald Trump hat seine Drohungen gegen den Iran erneuert. "Wir zerstören das terroristische Regime des Irans vollständig - militärisch, wirtschaftlich und auf andere Weise", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die iranische Marine sei verschwunden, ihre Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet, und ihre Anführer seien von der Erde getilgt worden, schrieb Trump.

Der Republikaner argumentierte weiter, die USA verfügten über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit. "Schaut, was heute mit diesen gestörten Drecksäcken passiert", schrieb er - ohne seine Drohung näher zu erläutern.

 05:36

"Verlust" von US-Tankflugzeug

Die US-Streitkräfte haben im Krieg mit dem Iran nach eigenen Angaben ein Tankflugzeug verloren. "Der Vorfall hat sich in verbündetem Luftraum ereignet", teilte das für die Region zuständige US-Kommando (Centcom) auf X mit. Er sei weder auf feindlichen Beschuss noch auf Beschuss von Verbündeten zurückzuführen. Die Rettungsmaßnahmen dauerten an.

Nach Angaben von Centcom waren zwei Flugzeuge an dem Vorfall beteiligt. Eines sei sicher gelandet, das andere vom Typ KC-135 sei im Westen des Iraks "runtergekommen". Nähere Details zu dem Vorfall waren zunächst nicht bekannt.

 05:36

USA erlaubt Verkauf von Russen-Öl

Angesichts der infolge des Iran-Krieges stark angestiegenen Energiepreise erlaubt die US-Regierung vorübergehend den Verkauf von russischem Erdöl. Das US-Finanzministerium erteilte am Donnerstag (Ortszeit) eine Lizenz, die den Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten, die vor dem 12. März um 0.01 Uhr auf Schiffe verladen wurden, bis zum 11. April erlaubt.

US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, die Genehmigung solle "die globale Reichweite des bestehenden Vorrats erhöhen". Die Maßnahme sei "eng gefasst" und "kurzfristig". Sie werde der russischen Regierung keinen "signifikanten finanziellen Vorteil verschaffen, da der Großteil ihrer Energieeinnahmen aus Steuern stammt, die am Förderort erhoben werden", erklärte der US-Finanzminister.

 05:33

Drohnen-Attacke auf französische Basis

Bei einem Angriff auf im Irak stationierte französische Truppen ist ein Soldat getötet worden. Weitere Militärangehörige wurden bei dem Angriff in der nördlichen Region Erbil verletzt, teilte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit.

Nach vorigen Angaben des Verteidigungsministeriums handelte es sich um einen Drohnenangriff, bei dem sechs französische Soldaten verletzt wurden. Diese seien an Ausbildungsmaßnahmen zur Terrorismusbekämpfung mit irakischen Partnern beteiligt gewesen. Die Verletzten seien sofort in das nächstgelegene medizinische Zentrum gebracht worden, hieß es.

Nach Angaben des Gouverneurs von Erbil waren an dem Angriff zwei Drohnen beteiligt, schrieb die Zeitung "Le Parisien". Der Angriff erfolgte demnach auf einem Stützpunkt etwa 40 Kilometer südwestlich von Erbil, der Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan im Irak. Wer hinter dem Angriff steckte, blieb zunächst unklar.