Kreuzfahrts-Drama
Keine Österreicher auf "Seuchen-Schiff"
06.05.2026Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf dem Expeditionsschiff „MV Hondius“ gibt es für Österreich vorerst Entwarnung: Laut den bisher bekannten Passagierlisten befinden sich keine Österreicher an Bord des Kreuzfahrtschiffs.
Die Reise sorgt derzeit weltweit für Schlagzeilen. Mehrere Menschen infizierten sich auf der Atlantik-Expedition mit dem gefährlichen Hantavirus, drei Passagiere starben bereits. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verfolgt den Fall mittlerweile genau und leitete internationale Kontaktverfolgungen ein.
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Nach Angaben des niederländischen Reiseveranstalters „Oceanwide Expeditions“ waren insgesamt 149 Personen an Bord, darunter 88 Passagiere sowie 61 Crewmitglieder aus insgesamt 23 verschiedenen Ländern. Unter den Nationalitäten sollen sich unter anderem Reisende aus Deutschland, den Niederlanden, Australien und Großbritannien befinden. Wie das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten gegenüber oe24 bestätigt, sind laut bisherigen Informationen keine österreichischen Staatsbürger auf der Passagierliste.
Kreuzfahrt wurde zum Albtraum
Die „MV Hondius“ war von Argentinien aus Richtung Atlantik unterwegs. Während der Reise kam es zu mehreren Erkrankungen mit schweren Symptomen wie Fieber, Atemproblemen und Lungenentzündungen. Besonders brisant: Experten schließen mittlerweile auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch nicht mehr aus. Das Schiff liegt derzeit noch vor Kap Verde. Mehrere Häfen hatten ein Anlegen zunächst verweigert.