Nach Zahn-OP

Killer-Bakterien töten 18-Jährigen

22.06.2014

Eigentlich hätten Benjamin nur Weisheitszähne gezogen werden sollen.

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Benjamin LaMontagne (18) starb drei Tage nach einem kleinen Routine-Eingriff. Der Teenager aus Long Island (USA) hatte sich dabei mit einem speziellen Killer-Bakterium infiziert, das sich von Fleisch ernährt und äußerst aggressiv ist. Das hat jetzt die Obduktion ergeben. Der talentierte Musiker starb am 22. Februar diesen Jahres in den Armen seiner Mutter.

Benjamins Mutter Lynn rief am 22. Februar gegen 1 Uhr früh den Notruf, nachdem ihr Sohn aufgehört hatte, zu atmen. Er schien sich von den Folgen seiner OP eigentlich gut zu erholen, starb dann aber völlig überraschend in den frühen Morgenstunden.

Die Killer-Bakterien gelangen normalerweise über eine kleine Wunde in den Körper ihrer Opfer. Normalerweise können solche Infektionen gut behandelt werden, aber ins ehr seltenen Fällen können sie auch fatalen Folgen haben. Dr. John Molinari, Infektions-Experte, dazu: "Ich habe bisher nach einer Routine-Zahn-Op noch nie von etwas ähnlichem gehört." Zahnärzte folgen bei ihren Operationen genauen Vorgaben, um das Risiko von Infektionen zu vermeiden.

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