Killerkeim-Opfer: "Fühle mich gesegnet"

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Killerkeim-Opfer: "Fühle mich gesegnet"

Neue Lebensfreude für die schwerkranke Aimee Copeland (24).

Copeland kämpft noch immer um ihr Leben. Die Psychologie-Studentin hat sich mit seltenen Bakterien infiziert, die ihren Körper von innen auffressen und verfaulen lassen. Der hübschen Blondine mussten deswegen ihr linkes Bein und beide Hände amputiert werden.

Zum ersten Mal seit 49 Tagen machte sich Aimee nun mit einem Rollstuhl auf den Weg aus ihrem Krankenzimmer - mit Hilfe ihres Vaters Andy und eines Physiotherapeuten. 

"Ich bin gesegnet"
Mit ihrem Vater führte sie ein berührendes Gespräch, das dieser in seinem Blog veröffentlichte. "Ich konzentriere mich nicht auf das, was ich verloren habe; sondern auf das, was ich gewonnen habe. Ich fühle mich, als wäre ich gesegnet", sagte die 24-Jährige. "Ich stehe vor einer Herausforderung, die viele andere nicht bekommen. Ich kann meine Erfahrungen mit anderen teilen und ich habe die Chance, das Leben von anderen zu verbessern. Ich bin gesegnet, anders zu sein.“

Harmloser Unfall

Das Martyrium von Aimee begann mit einem harmlosen Unfall. Die Studentin verletzte sich bei einem Ausflug an den Fluss Tallapoosa an der Wade, musste mit 22 Klammern genäht werden. Eigentlich nichts Dramatisches, aber was niemand wusste: In der Wunde hatten sich fleischfressende Bakterien eingenistet, die "Nekrotisierende Fasziitis" (Anm.: eine Nervenkrankheit) auslösten.

Das Bakterium an sich ist für den Menschen nicht sonderlich gefährlich. Normalerweise verursacht es nicht mehr als Durchfall, nur bei vier von einer Millionen Fällen kommt es zu einem Infekt, der dann aber zu sechzig Prozent tödlich verläuft. Die Krankheit frisst sich durch den Körper und lässt ihn verfaulen.

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