Wegen Markenrecht
Italien klagt: Restaurant-Kette darf nicht mehr "Mafia" heißen
Das spanische Patent- und Markenamt hat einem Einspruch Italiens stattgegeben. Dadurch muss die spanische Restaurantkette "La Mafia se sienta a la mesa" möglicherweise ihren Namen ändern. Die Italiener argumentierten laut dem italienischen Portal "Open online", "dass der Markenname gegen die öffentliche Ordnung und Moral verstößt".
Das Amt der Europäischen Union hat schon 2018 ein ähnliches Urteil gefällt. Damals entschieden sie, dass der Name eine verklärte und positive Darstellung der Mafia sei. Damit stelle das Restaurant eine Beleidigung für die Opfer von organisierter Kriminalität und deren Angehörige dar.
Spanische Behörde entscheidet gegen Restaurant
Gegen das Urteil wehrt sich nun der Kettenbetreiber. Der Begriff "Mafia" wird auch in anderen Lebensbereichen, wie Film und Literatur, verwendet. Zusätzlich sei das Wort in Spanien eine kulturelle Anspielung und weniger ein Hinweis auf eine echte kriminelle Vereinigung.
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Nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen hat sich nun die spanische Behörde für eine Namensänderung entschieden. Laut ihnen verweist der Name direkt auf die kriminelle Mafia und damit der öffentlichen Ordnung wie auch dem guten Geschmack widerspricht.
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