FPÖ-Chef in "ZiB2"

"Was reden die denn da?" Kickl-Attacke auf Koalition

Seit genau einem Jahr ist die neue ÖVP-SPÖ-NEOS-Regierung im Amt. Die Bilanz von FPÖ-Chef Herbert Kickl in der "ZiB2" fiel wenig überraschend schlecht aus. 

Nach über zwei Jahren ließ sich FPÖ-Chef Herbert Kickl wieder einmal in der "ZiB2" blicken. Der Freiheitliche hatte laut ORF-Anchor Armin Wolf zuletzt Dutzende Anfragen ausgeschlagen. Sein letzter "ZiB2"-Auftritt war im Jänner 2024. 

Kickl war im Anschluss an das Dreier-Interview der Koalitions-Chefs anlässlich "Ein Jahr Regierung" im ORF-Studio. Wenig überraschend ließ er kein gutes Haar an ÖVP, SPÖ und NEOS.

Dass er nicht Bundeskanzler wurde, sondern nun in der Opposition sitzt, sieht Kickl pragmatisch. Denn: "Eine Demokratie funktioniert nur mit einer Opposition". In dieser Rolle habe die FPÖ mit Kontroll- und Aufklärungsarbeit "sehr, sehr viel bewegt". Die Regierung fühle "sich regelrecht belästigt", was zeige, dass man "hier wunde Punkte treffe". 

Er möchte sich gar nicht vorstellen, was wäre, wenn die Regierung "nicht die FPÖ im Nacken hätte". Eine Koalition mit der ÖVP sei zudem nicht möglich gewesen, da der "Wählerwille" ein "Systemwechsel" gewesen sei. 

Kickl habe in den letzten Wochen viele Gespräche mit der Bevölkerung "unter dem Radar der Öffentlichkeit" geführt. Viele würden sagen, es gehe sich finanziell nicht aus. Daher frage er sich, wenn die Regierung über den Erfolg der gesunkenen Inflation spricht: "Was reden denn die da?". Im "subjektiven Empfinden der Menschen" sei das nämlich nicht spürbar. Die Statistiken, etwa zur Inflation", bezeichnete er als "frisiert" und "auf Bestellung geliefert". 

Sparen würde Kickl etwa bei den Förderungen mit "ideologischen" oder "klimareligiösen" Hintergrund sowie bei der Ukraine. Dieser würde er nicht nur kein Geld mehr geben, sondern sogar Geld zurückverlangen, sofern nicht nachgewiesen werden kann, wofür das Geld verwendet wurde.

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