Nordkorea-Konflikt

"Krieg der Worte": Heftiger Schlagabtausch von Trump und Kim

24.09.2017

Die Auseinandersetzung um Nordkorea wird immer heftiger.

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© AFP/ PPS, photopressservice.at
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In der Auseinandersetzung um Nordkoreas Raketen- und Atomtests wird der "Krieg der Worte" zwischen Washington und Pjöngjang immer heftiger:

Trump am 19.9. in der UNO-Generaldebatte zu Nordkoreas Atomprogramm:

  • "Wenn (die USA) gezwungen sind, sich selbst oder ihre Verbündeten zu verteidigen, dann haben wir keine Wahl, als Nordkorea total zu zerstören."

  • "Der Raketenmann ist auf einem selbstmörderischen Weg."

  • "Keine Nation der Welt hat ein Interesse daran, dabei zuzusehen, wie diese Bande von Kriminellen sich mit Raketen und Nuklearwaffen ausrüstet."

Nordkoreas Außenminister Ri Yong-hu laut südkoreanischen Sendern am 20.9. in der UNO-Generaldebatte:

  • "Falls er denkt, er kann uns mit dem Klang von Hundegekläff verängstigen, so ist das wirklich der Traum eines Hundes."

Trump am 22.9. via Twitter:

  • "Kim Jong-un, der offensichtlich ein Verrückter ist und dem es nichts ausmacht, seine eigenen Leute verhungern zu lassen, wird geprüft wie niemals zuvor!"

Kim Jong-un laut Berichten der nordkoreanischen Staatsagentur KCNA am 22.9.:

  • "Ich werde den geisteskranken, dementen US-Greis gewiss und auf jeden Fall mit Feuer bändigen."

Nordkoreas Außenminister Ri Yong-ho laut UNO-Übersetzung am Samstag 23.9.:

  • "Die absurde Realität (ist), dass eine Person wie Trump - ein Geisteskranker voller Größenwahn und Selbstgefälligkeit - (...) das Amt des US-Präsidenten hält (...) und den Nuklear-Knopf kontrolliert."

  • "Kein anderer als Trump selbst befindet sich auf einer Selbstmordmission."

  • "Er hat den unumkehrbaren Fehler gemacht, einen Besuch unserer Raketen im gesamten US-Festland unvermeidlich zu machen."

Trump am 23.9. auf Twitter:

  • "Ich habe gerade den Außenminister von Nordkorea bei der UNO sprechen hören. Wenn er die Gedanken des kleinen Raketenmannes wiederholt, werden sie nicht mehr lange hier sein!"

US-Verteidigungsministerium in Washington am 23.9.:

 

  • "Wir sind bereit, die volle Bandbreite militärischer Fähigkeiten zu benutzen, um unser Heimatland und unsere Verbündeten zu schützen."

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