Großeinsatz
Mehrere Kriegsbomben in Urlaubsregion entdeckt
12.05.2026An der kroatischen Adriaküste lief ein heikler Großeinsatz: Vor dem Hafen von Pula wurden zahlreiche Sprengkörper aus dem Meer geholt. Die gefährlichen Relikte stammen noch aus dem Zweiten Weltkrieg. Wegen der Bergung mussten Teile des Gebiets gesperrt werden.
Ausgelöst wurde der Einsatz bereits vor einigen Wochen. Bei Arbeiten unter Wasser stießen Arbeiter im März auf mehrere verdächtige Objekte am Meeresgrund. Darunter befanden sich laut Berichten auch zwei große Fliegerbomben mit jeweils rund 250 Kilogramm Gewicht, wie "Kristijan Antic Blog" berichtet.
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Spezialkräfte im Einsatz
Nahe eines Wellenbrechers rückten Polizeitaucher und Sprengstoffexperten an, um weitere explosive Altlasten zu sichern. Im Zuge der Arbeiten wurden zuletzt dutzende Weltkriegsrelikte entdeckt, darunter 27 Artilleriegranaten verschiedener Größen. An der Aktion beteiligten sich Spezialisten mehrerer Polizeieinheiten. Die Koordination übernahm Kroatiens Anti-Explosiv-Dienst.
Gebiet großräumig gesperrt
Damit keine Gefahr für Anwohner oder Urlauber besteht, sperrten Behörden den betroffenen Küstenabschnitt großflächig ab. Patrouillenboote kontrollierten den Bereich vom Wasser aus, zusätzlich wurden Sicherheitszonen an Land eingerichtet. Die geborgenen Sprengkörper werden nun zwischengelagert und später kontrolliert zerstört.
Die Arbeiten vor der Küste sollen in den kommenden Tagen weitergehen. Behörden warnen eindringlich davor, Absperrungen zu missachten oder gesperrte Bereiche zu betreten.