Friedens-Appell
Papst Leo: Versteckte Botschaft an Donald Trump
09.05.2026Zwischen Donald Trump und Papst Leo XIV. scheinen die Spannungen weiter zuzunehmen. Nach Kritik des Pontifex am Iran-Krieg sorgt nun eine neue Aussage aus dem Vatikan für Aufsehen. Beobachter sehen darin eine indirekte Botschaft an den US-Präsidenten.
Bei einem öffentlichen Auftritt appellierte Papst Leo an die Gläubigen, für politische Entscheidungsträger zu beten. Besonders auffällig: Der Pontifex sprach davon, dass „brudermörderische Feindschaft“ beendet werden müsse. Gleichzeitig bat er darum, jene zu stärken, die Verantwortung für Staaten tragen. Viele sehen darin eine versteckte Reaktion auf die jüngsten internationalen Konflikte und Trumps harte außenpolitische Linie.
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Papst ruft zu Frieden auf
Der erste US-amerikanische Papst machte erneut klar, dass er Gewalt und militärische Eskalationen kritisch sieht. Man dürfe sich nicht daran gewöhnen, täglich Bilder von Tod und Krieg zu sehen, mahnte Leo. Seine Botschaft: Regierungen müssten stärker auf Frieden und Dialog setzen.
Vor allem Leos Kritik am Vorgehen im Iran-Krieg hatte zuletzt für Ärger im Umfeld von Donald Trump gesorgt. Der US-Präsident soll die Haltung des Papstes hinter den Kulissen scharf kritisiert haben.
Vatikan und USA suchen Annäherung
Gleichzeitig scheint sich der Vatikan um Entspannung zu bemühen. Erst kurz zuvor hatte Papst Leo den US-Außenminister Marco Rubio empfangen. Nach dem Treffen hieß es aus dem Vatikan, beide Seiten wollten die Beziehungen zwischen Washington und dem Heiligen Stuhl wieder verbessern.
Insider werteten die Erklärung als ungewöhnlich deutliches Zeichen dafür, dass es zuletzt erhebliche Spannungen gegeben habe. Rubio war nach Rom gereist, um sowohl die Kontakte zum Vatikan als auch zur italienischen Regierung zu stärken.
Trump weiter auf Konfrontationskurs
Während der Vatikan auf Dialog setzt, blieb Rubio in Rom bei der Linie der US-Regierung. Mit Blick auf den Iran betonte er erneut, dass die Gefahr ernst sei und bloße Worte nicht ausreichen würden.
Papst Leo hingegen sendete zum Abschluss seines Auftritts erneut eine klare Friedensbotschaft: Hass und Gewalt dürften nicht weiter die Welt bestimmen. Genau diese Worte sorgen nun für Spekulationen, ob sie nicht doch direkt an Donald Trump gerichtet waren.