Wintereinbruch
Alpendorf versinkt unter 1,5-Meter-Neuschneedecke
16.03.2026Ein extremer Wintereinbruch hat den Skiort Macugnaga (Region Piemont) lahmgelegt. Bis zu anderthalb Meter Neuschnee begruben Autos und führen zu massiver Lawinengefahr in der Region.
Italien. In der Nacht zu Sonntag übertrafen die Schneemassen im Piemont alle Vorhersagen. Die Bewohner des auf 1.327m Seehöhe gelegenen Skiortes am Fuße des Monte-Rosa-Massivs wurden von der Intensität der Niederschläge überrascht. Der Schnee türmte sich in den Gassen bis zu 1,5 Meter hoch, was Wege unpassierbar machte und den Alltag komplett zum Stillstand brachte.
Die Behörden reagierten am Montag mit der Schließung von Schulen und Kindergärten, da der Schulweg für Kinder und Lehrer zu gefährlich war. Meteorologen hatten ursprünglich nur mit bis zu 70 Zentimetern gerechnet, berichtet "Bild". Die Realität forderte die Anwohner nun zum Dauereinsatz beim Freischaufeln der Einfahrten, Wege und Fahrzeuge auf.
Erhöhte Lawinenwarnstufe ausgerufen
Wegen der enormen Last wurde die zweithöchste Lawinenwarnstufe "Orange" ausgerufen. Einige Straßen mussten gesperrt werden. Zahlreiche Häuser seien gefährdet. Auch der Bahnverkehr der Vigezzina-Linie wurde nach Berichten lokaler Medien vorerst eingestellt, um kein Risiko für Passagiere einzugehen.
In Österreich sinkt morgen die Schneefallgrenze
Österreich liegt im Einflussbereich eines Höhentiefs. Am Dienstag liegt hierzulande die Schneefallgrenze zwischen 300 und 900m Seehöhe. In den Bergen ist es bei lebhaftem Nordostwind wechselhaft und immer wieder gehen Schneeschauer nieder. Größere Neuschneemengen sind dabei aber nicht zu erwarten und zwischendurch lockert es auch auf, prognostiziert der Wetterdienst "GeoSphere Austria".