Neue Studie

Beim Schlafen: DAS erhöht das Sterberisiko drastisch

23.06.2025

Laut einer neuen Studie ist das Risiko, früh zu sterben, höher, wenn man häufig unter Alpträumen leidet. 

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Das zeigen Neurowissenschaftler am Imperial College London und dem UK Dementia Research Institute. Sie fanden heraus, dass regelmäßige Albträume das Risiko, vor dem 70. Lebensjahr zu sterben, um das Dreifache erhöhen. Somit haben diese einen höheren Risikofaktor als Rauchen, Übergewicht, ungesunde Ernährung oder Bewegungsmangel.

Die Forscher untersuchten dafür Daten von über 185.000 Kindern und Erwachsenen. In der Auswertung wird beschrieben: "Erwachsene, die wöchentlich Albträume haben, sterben mehr als dreimal so häufig vor dem 70. Lebensjahr wie Menschen, die selten oder nie davon betroffen sind."

Albträume sorgen für Stress

Durch Albträume wird die biologische Alterung deutlich beschleunigt. Fast 40 Prozent des erhöhten Sterberisikos können auf diesen Effekt zurückgeführt werden. Der Studienleiter Dr. Abidemi Otaiku erklärt: "Albträume führen zu anhaltend erhöhten Cortisolwerten – einem Stresshormon, das eng mit beschleunigter zellulärer Alterung zusammenhängt. Für Menschen, die häufig Albträume erleben, kann dieser kumulierte Stress den Alterungsprozess erheblich beeinflussen."

Doch Dr. Otaiku hat auch eine positive Botschaft: "Die gute Nachricht ist, dass man Albträume verhindern und behandeln kann. Einfache Maßnahmen wie das Meiden von Horrorfilmen, gute Schlafhygiene, Stressbewältigung und die Behandlung von Angststörungen oder Depressionen können sehr wirksam sein." 

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