9/11-Altlasten
Manhatten auf Schadstoffreste geprüft
07.12.2006
Mit einem millionenschweren Reinigungsprogramm will die US-Umweltbehörde die Aufräumarbeiten nach den Anschlägen vom 11. September 2001 abschließen.
Die Bemühungen würden die Menschen in dem betroffenen Gebiet hoffentlich beruhigen, dass keine gefährlichen Schadstoffe mehr zurückgeblieben seien, sagte ein Vertreter der Behörde am Mittwoch.
Asbest- und Glasfaserstaub in Gebäuden
Im Zuge des Programms
sollen Luft und Staub in den Wohn- und Geschäftsgebäuden nahe dem Ort der
Anschläge auf das World Trade Center für rund sieben Millionen Dollar (5,27
Mio. Euro) darauf untersucht werden, ob sie immer noch durch Schadstoffe wie
Asbest oder Glasfasern verschmutzt sind.
Tote durch "World-Trade-Center-Husten"'
Viele
Rettungskräfte und Anrainer, die am 11. September 2001 und in den Tagen
danach Staub und Rauch aus den Trümmern der eingestürzten Zwillingstürme
eingeatmet hatten, leiden am so genannten "World-Trade-Center-Husten".
Mehrere Todesfälle sind mit Erkrankungen durch Anschlagsfolgen in
Zusammenhang gebracht worden.
Bei einer ähnlichen Untersuchung in den Jahren 2002 und 2003 wurden nach Angaben der Umweltbehörde auf rund einem Prozent der getesteten Flächen überhöhte Asbestwerte festgestellt.