Wetterchaos in USA

Mindestens 13 Tote: Schwere Überschwemmungen in den USA

17.02.2025

Die Zahl der Todesopfer bei den schweren Unwettern im Osten der USA ist auf mindestens 13 gestiegen. 

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© Getty Images
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Allein im US-Staat Kentucky starben infolge des heftigen Wintersturms mit starken Regenfällen und Überschwemmungen elf Menschen, wie der dortige Gouverneur Andy Beshear am Montag mitteilte. Jeweils ein Toter wurde aus den Staaten West Virginia und Georgia gemeldet. 

Am Sonntag hatte die Zahl der registrierten Todesopfer noch bei insgesamt neun gelegen. Gouverneur Beshear äußerte am Montag die Befürchtung, dass die Totenzahlen noch weiter steigen könnten. Er verwies darauf, dass sein gesamter Bundesstaat von Überflutungen betroffen sei. Das "stehende Wasser" habe in Kentucky zur Schließung von mehr als 300 Straßen geführt. 

Vielzahl der Opfer ertrunken

Am Vortag hatte Beshear mitgeteilt, dass die meisten Opfer ertrunken seien, nachdem sie von den rasch steigenden Fluten in ihren Autos eingeschlossen worden seien. Nach seinen Angaben waren unter den Todesopfern eine Mutter mit ihrem Kind.

Der Gouverneur von West Virginia, Patrick Morrissey, teilte seinerseits mit, dass es in seinem Bundesstaat mindestens ein Todesopfer des Unwetters gebe. Weitere Menschen würden noch vermisst. In Atlanta im Staat Georgia hatte die Feuerwehr bereits am Sonntag einen Todesfall bekanntgegeben. Das Opfer starb, als ein vom Sturm entwurzelter Baum auf sein Haus stürzte.

Rund 200.000 Haushalte ohne Strom

Infolge der Unwetter waren Montagnachmittag (Ortszeit) laut der Website poweroutage.us noch rund 200.000 Haushalte in der Osthälfte der USA ohne Strom, von der Grenze zu Kanada bis hinab in die tief im Süden gelegenen Bundesstaaten Alabama und Mississippi.

Für die kommenden Tage wird im Zentrum und im Norden der USA zudem extreme Kälte erwartet. Der Nationale Wetterdienst (NWS) sagte eine "Rekordkälte" von bis zu minus 51 Grad Celsius voraus. 

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