Millionengewinn

Nach Vegas-Coup: Österreicher casht beim Pokern weiter ab

03.02.2026

Der österreichische Poker-Profi Klemens Roiter setzt seinen Erfolgslauf fort. Nach einem Rekordjahr 2025 sicherte er sich beim Auftakt der Onyx High Roller Series auf Zypern ein hohes Preisgeld. 

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Am Sonntag schaffte es der „Super-Ösi“ ins Finale des 10.400-Dollar-Openers im Merit Royal Diamond Casino. Von insgesamt 207 Teilnehmern erreichten 31 Spieler den zweiten Turniertag, an dem Roiter einmal mehr seine Klasse unter Beweis stellte. Erst auf Rang vier war für den Österreicher Endstation, wofür er mit einem Preisgeld von 150.000 Dollar belohnt wurde. Besonders bitter: In der entscheidenden Phase unterlag er mit einer Straße gegen eine höhere Straße, was einen möglichen Turniersieg verhinderte. Der Titel ging schließlich an den Bulgaren Alex Kulev.

Härtetest für Jeju

Das Turnier auf Zypern gilt als erster wichtiger Test für die Triton-Serie, die im März im südkoreanischen Jeju stattfindet. Für Roiter ist es die Fortsetzung einer beeindruckenden Karrierephase. Erst im vergangenen Jahr feierte er in Las Vegas seinen ersten Titel bei der World Series of Poker und strich dafür mehr als eine Million Dollar ein. Auch bei weiteren High-Roller-Events konnte er sich als feste Größe unter den besten Spielern der Welt etablieren.

Nächste Einsätze geplant

Lange Pausen gibt es für den Profi nicht. Bereits am Montag dürfte Roiter seine Gewinne beim nächsten Event, einem 50.500-Dollar-Turnier, wieder einsetzen. Den bisher größten Jackpot der aktuellen Serie, die noch bis Donnerstag, 12. Februar, ausgetragen wird, sicherte sich unterdessen der US-Amerikaner Jean-Robert Bellande. Er gewann das 101.000-Dollar-Event und kassierte dafür eine Summe von 1,5 Millionen Dollar.