Alarm in Dresden

Weltkriegsbombe legt Innenstadt lahm: 18.000 Menschen evakuiert

11.03.2026

Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sorgt für einen Ausnahmezustand in Dresden. Tausende Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen, ganze Stadtteile werden gesperrt. 

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In Dresden läuft derzeit eine riesige Evakuierungsaktion: Rund 18.000 Menschen müssen die Innenstadt verlassen, nachdem eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe entdeckt wurde.

Der Blindgänger wurde auf dem Gelände der Carolabrücke gefunden. Für die Entschärfung richteten die Behörden einen Sperrkreis mit einem Radius von rund einem Kilometer ein. Bis spätestens 9 Uhr mussten alle Betroffenen den Bereich verlassen.

Weltberühmte Gebäude betroffen

Der Evakuierungsbereich umfasst große Teile des Dresdner Zentrums. Dazu zählen auch bekannte Sehenswürdigkeiten wie Frauenkirche, Semperoper und das Residenzschloss. Auch der Landtag, Ministerien sowie soziale Einrichtungen liegen innerhalb des Sperrkreises.

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Neben Anwohnern sind auch Schulen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen von der Maßnahme betroffen.