Großeinsatz für die Wiener Polizei und das Bundesheer am Montagabend in Floridsdorf: Nach dem Fund einer Fliegerbombe in der Ichagasse mussten umliegende Wohnhäuser evakuiert und Straßen großräumig abgesperrt werden.
Auf einer Baustelle in der Ichagasse im 21. Wiener Gemeindebezirk wurde am Montag gegen 18 Uhr eine Fliegerbombe entdeckt, das teilte die Polizei Wien gegenüber oe24 mit.
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Bauarbeiter alarmierten am Nachmittag die Einsatzkräfte, woraufhin die Wiener Polizei mit einem sprengstoffkundigen Organ (SKO) vor Ort eintraf. Nach einer ersten Einschätzung wurde das Bundesheer angefordert, das mit dem Entminungsdienst ausrückte, um die Fliegerbombe zu sichern und zu entschärfen.
Evakuierung und Straßensperren
Die Behörden reagierten sofort und richteten auf Höhe der Ichagasse Ecke Leopoldauer Straße einen großräumigen Gefahrenbereich ein. Um die Sicherheit der Anrainer zu gewährleisten, wurden die umliegenden Wohnhäuser evakuiert. Betroffen von der Evakuierung sind nach oe24-Informationen mehr als 32 Wohnungen. Die Sperre erstreckt sich über einen Radius von rund 100 Metern.
Die Sperren führten im Abendverkehr zu Behinderungen im Bereich Floridsdorf. Die Polizei sicherte den Einsatzort weiträumig ab, während Experten des Bundesheeres mit der gefährlichen Arbeit an dem Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg begannen.
Überwachung aus der Luft
Anrainer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren und den Anweisungen der Exekutive Folge zu leisten.
Sicherheit hat Priorität
Sobald der Entminungsdienst Entwarnung gibt und die Bombe erfolgreich entschärft wurde, können die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren. Gegen 19.30 Uhr konnte der Einsatz dann beendet werden.