LIVE-Ticker

Israel täuschte Mullahs mit Abendessen-Trick

Alle Entwicklungen zum Krieg in Nahost im oe24-Liveticker.

 Der Iran hat seine Angriffe auf Israel auch in der Nacht auf Donnerstag fortgesetzt. Die israelischen Streitkräfte alarmierten wegen iranischer Raketenangriffe in weniger als zwei Stunden drei Mal die Bevölkerung. In Jerusalem waren Explosionen zu hören, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Rettungsdienste erklärten aber, es lägen keine Berichte über Verletzte vor. Im Irak griff der Iran erneut kurdische Gruppen an.
 

oe24 berichtet LIVE über die aktuellen Ereignisse

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 07:58

Kanada schließt militärische Beteiligung nicht aus

Der kanadische Premierminister Mark Carney hat eine Beteiligung seines Landes am Iran-Krieg nicht ausgeschlossen. "Man kann eine Beteiligung nie kategorisch ausschließen", sagte Carney am Donnerstag anlässlich eines Besuchs beim australischen Premier Anthony Albanese in der australischen Hauptstadt Canberra. Die Frage sei aber "hypothetisch". "Wir werden an der Seite unserer Verbündeten stehen". Außerdem werde Kanada "immer Kanadier verteidigen".

 07:08

Israel täuschte Mullahs mit Abendessen-Trick

Ein koordinierter Militärschlag der israelischen und US-amerikanischen Streitkräfte hat am vergangenen Samstag das iranische Regime in seinem Kern erschüttert. Bei dem massiven Angriff auf den Palastkomplex in Teheran wurden der oberste Machthaber Ali Khamenei sowie rund 40 weitere führende Köpfe der Führung getötet. Der Erfolg dieser Operation basierte auf einem Täuschungsmanöver.

Khamenei © APA/AFP/KHAMENEI.IR/-

Obwohl die USA ihre Truppen im Nahen Osten bereits massiv zusammengezogen hatten und die Spannungen zunahmen, gelang es den Geheimdiensten, den exakten Zeitpunkt des Angriffs bis zuletzt geheim zu halten. Am Freitagabend, dem Beginn des jüdischen Ruhetags Schabbat, inszenierte die israelische Armee (IDF) ein scheinbares Herunterfahren des Dienstbetriebs. Hochrangige Generäle verließen demonstrativ das Hauptquartier in Tel Aviv, um zu ihren Familien zum traditionellen Abendessen zu fahren. Diese Bewegungen wurden bewusst publik gemacht, um den Eindruck von Normalität zu erwecken.

In Wahrheit kehrten die Kommandeure jedoch wenig später – teils getarnt oder unauffällig – in den Generalstab zurück, um die finale Phase des Einsatzes zu koordinieren. Die iranische Führung wiegte sich aufgrund dieser gezielten Desinformation in Sicherheit und hielt große Versammlungen im Herzen der Hauptstadt ab. In den frühen Morgenstunden des Samstags erfolgte schließlich der Luftschlag, der die unvorbereiteten Mullahs völlig überraschte und die Führungsriege des Regimes mit einem Schlag ausschaltete.

 06:34

Israel greift Hisbollah-Stellungen in Beirut an

Die israelische Luftwaffe hat erneut Stellungen der proiranischen Hisbollah in Beirut angegriffen. Ziel sei die Infrastruktur der Terrororganisation, erklärte die Armee. Zuvor hatte das Militär bereits ein Gebäude in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt als Stützpunkt der schiitischen und Miliz identifiziert und einen Angriff angekündigt. Ein Armeesprecher rief die Anrainer dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.

 06:27

Neue Angriffe auf Teheran

In der iranischen Hauptstadt Teheran waren inzwischen Explosionen zu hören, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Der Iran habe seine Abwehrsysteme aktiviert.

 06:22

Irans Militär greift kurdische Gruppen im Irak an

Neben Israel haben die iranischen Streitkräfte nach eigenen Angaben erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak angegriffen. Es seien drei Raketen auf das Hauptquartier oppositioneller Verbände abgefeuert worden, meldete die staatlichen Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Militärführung in Teheran. Der regierungstreue Sender Press TV veröffentlichte Videos, auf denen Einschläge in den Stellungen "anti-iranischer Separatisten" zu sehen sein sollen.

US-Medien berichteten zuletzt, Präsident Donald Trump erwäge, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Das Weiße Haus wies dies zurück. Regierungssprecherin Karoline Leavitt bestätigte allerdings, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Iraks gesprochen habe.

Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Angehörigen, die vor allem im Irak, im Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch im Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.

 06:21

Starten Kurdische Kämpfer starten Bodenoffensive im Iran?

Laut "Fox News" hätten Tausende irakische kurdische Kämpfer eine Bodenoffensive im Iran gestartet. Der Sender beruft sich dabei auf einen nicht genannten US-Beamten.

Davor hatten bereits die Nachrichtenagentur AP und der israelische Sender i24 von entsprechenden Vorbereitungen berichtet.

Den Berichte über die Planungen zufolge, sollten die kurdischen Kämpfer die Grenze zum Iran im Westen überschreiten.