Irak

Irak versinkt einmal mehr in Gewalt

14.10.2006

Im Irak kam es wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Mehrere Menschen wurden getötet. Südlich von Bagdad wurden zehn Mitglieder einer Familie ermordet.

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© AFP
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Auf einem Bauernhof südlich der irakischen Hauptstadt Bagdad sind nach Angaben aus irakischen Militärkreisen zehn Mitglieder einer Familie von Aufständischen ermordet worden. Unter den Toten in dem Dorf Sayafiya seien fünf Frauen, zwei Männer und drei Kinder.

Gefechte nördlich von Bagdad
Auch an anderen Orten des Landes ereigneten sich folgenschwere gewaltsame Auseinandersetzungen.In der Provinz Baakuba, 60 Kilometer nördlich von Bagdad, wurden sechs Männer und eine Frau bei Zusammenstößen von Aufständischen mit irakischen und US-Soldaten getötet. Die Gefechte folgten nach Angaben aus Sicherheitskreisen auf einen Angriff der Rebellen auf einen Militärkonvoi.

Schullehrer getötet
Im 180 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Diwaniyah wurde am Samstagmorgen ein Lehrer getötet. Die Täter hätten ihn aus einem Auto angegriffen, als er seine Schule betrat, teilte die Polizei mit.

Folteropfer in Bagdad
In Bagdad wurden nach US-Angaben vom Samstag innerhalb der vergangenen 24 Stunden 14 Leichen gefunden. Die in verschiedenen Stadtvierteln entdeckten Opfer wiesen demnach vielfach Folterspuren auf. Woche für Woche werden dutzende Leichen in der irakischen Hauptstadt entdeckt. Zumeist handelt es sich um Opfer gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Schiiten und Sunniten.

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