"Hilfe" unterwegs
Trump-Warnung: "Verlassen Sie den Iran sofort!"
14.01.2026Im Zuge der anhaltenden Unruhen im Iran hat US-Präsident Donald Trump deutliche Worte an die Menschen im Land gerichtet.
US-Präsident Donald Trump hat sich am Dienstag direkt an die protestierenden Menschen im Iran gewandt und ihnen Unterstützung zugesagt. In einem Post auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: „Iranian Patriots, KEEP PROTESTING — TAKE OVER YOUR INSTITUTIONS!!! … HELP IS ON ITS WAY“, was so viel bedeutet wie „Hilfe ist unterwegs“. Damit rief er die Iranerinnen und Iraner dazu auf, ihre Proteste fortzusetzen und staatliche Institutionen zu übernehmen – ohne dabei genau zu erläutern, was diese „Hilfe“ konkret beinhalten soll.
- Showdown um Grönland: DAS passiert heute
- Militärexperte: DAS steckt hinter Trumps Drohungen
- Trump zum Iran: „Protestiert weiter – Hilfe ist unterwegs"
Direkte Ansprache an die Protestierenden
Trump forderte die Demonstrierenden explizit auf, die Namen derjenigen zu „speichern, die euch misshandeln“, und fügte hinzu: „Sie werden einen sehr hohen Preis zahlen.“ Gleichzeitig kündigte er an, alle Treffen mit iranischen Regierungsvertretern abzusagen, bis das „sinnlose Töten von Demonstranten“ beendet sei. Für US-Bürger im Iran gab's folgende Nachricht: "Verlassen Sie das Land sofort!"
Warnung vor Konsequenzen
In einem Interview mit dem US-Sender CBS bekräftigte Trump seine Haltung. Er warnte, sollte das Regime Protestierende öffentlich hinrichten, würden die USA „sehr starke Maßnahmen“ ergreifen. Er betonte, dass ein Einsatz unterschiedlichster Instrumente denkbar sei, darunter auch wirtschaftliche und militärische Optionen, und dass es wichtig sei, die Situation genau zu beobachten.
Unklarheit über die „Hilfe“
Bei Nachfragen, was Trump mit „Hilfe ist unterwegs“ genau meine, antwortete der Präsident, dass die Menschen „es herausfinden müssten“. Offen blieb, ob er damit konkrete militärische Maßnahmen, wirtschaftliche Unterstützung oder andere Formen der Unterstützung meinte.
Folgen für die Außenpolitik
Trumps Botschaften sind Teil einer scharfen US-Rhetorik im Zuge der Iran-Krise. Angesichts der Berichte über tausende Tote bei den Protesten, von denen einige Quellen von mehreren tausend Opfern sprechen, wächst der internationale Druck. Trump hatte zuvor erklärt, dass er Wirtschafts- und Militäroptionen gegen Teheran in Erwägung ziehe, darunter mögliche Sanktionen oder andere harte Maßnahmen