Nach Nierenkolik

Wulff geht jetzt ins Kloster

11.03.2012

Nach dem Rücktritt zieht sich Deutschlands gefallener Ex-Bundespräsident Christian Wulff in ein Kloster zurück.

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© dpa, Christian Wulff
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Die Turbulenzen rund um Kredite, gesponserte Urlaube und die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben massiv an der Gesundheit von Deutschlands Ex-Präsident Christian Wulff (52) gekratzt: Gestern wurde bekannt, dass sich der gefallene Politiker zur Erholung ins Kloster zurückgezogen hat. Der Ort und die Dauer seiner Kur sind allerdings streng geheim.

Fehlte bei Ferres-Verlobung.
Der Grund für Wulffs Gesundheitscheck bei den Patres: Kurz nach seinem Rücktritt wurde der 52-Jährige mitten in der Nacht wegen einer Nierenkolik kurzfristig ins Krankenhaus eingeliefert.

Wulff fehlte wegen der Nierenkolik auch bei der Verlobungsfeier von seinem Freund und AWD-Gründer Carsten Maschmeyer mit Veronica Ferres.
Der Rückzug zu den Gottesmännern kommt für Wulff-Insider nicht überraschend. Denn der zurückgetretene Präsident (er war nur 20 Monate im Amt) gilt als tiefgläubiger Katholik. Im Jahr 2007 hatte Wulff sogar eine Privataudienz bei Papst Benedikt XVI.

Wulff wirkte beim Großen Zapfenstreich abgemagert
Dass Deutschlands unbeliebter Ex-Präsident körperlich angeschlagen ist, war bereits deutlich beim Großen Zapfenstreich zum Abschied am vergangenen Donnerstag zu sehen.
Warum zieht sich Wulff jetzt in ein Kloster zurück? Pater August Hülsmann vom Herz-Jesu-Kloster in Neustadt: „Uns besuchen viele, die unsicher und unruhig sind oder deren Leben vor einem gewaltigen Umbruch steht. Wir lesen gemeinsam die Bibel, machen Waldspaziergänge und reden über alle Sorgen, Probleme und Ängste.“

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