Salzburg
13 Partien unbesiegt: Red Bull ist wieder zurück
Red Bull Salzburg hat neben den drei Punkten auch viele positive Erkenntnisse vom Europa-League-Auftakt bei Lewski Sofia mit nach Hause genommen. Die Abwehr ließ beim 1:0 gegen den bulgarischen Meister wenig zu, mitunter vermochten die Salzburger auch in einem tiefer stehenden Block zu verteidigen - eine neue Qualität, die dem Team von Trainer Danny Röhl in Europa noch nützlich sein könnte. "Es war eine sehr, sehr erwachsene Leistung", sagte der Deutsche.
Besser als Rose und Marsch
Mit 13 ungeschlagenen Partien zum Start seiner Amtszeit hat Röhl bereits seine namhaften Vorgänger Marco Rose (2017) und Jesse Marsch (2019) übertroffen. Besonders freute den Sachsen, dass sein Team in mehr als der Hälfte der Spiele kein Gegentor kassiert hat. "Wir fangen an, als Team gut zu verteidigen", meinte Röhl. "Das ist schon wichtig international. Das ist nochmal eine andere Aufgabe als in der Liga, wo du viele Ballbesitzphasen hast. Trotzdem haben wir eine sehr gute Balance gehabt."
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"Sehr gute Tiefe im Kader"
Seinen Stamm scheint Röhl gefunden zu haben. Gegenüber dem 1:1 zuletzt in Ried ersetzte lediglich Tim Drexler den erkrankten Valentin Zabransky im Abwehrzentrum. "Wir haben eine sehr, sehr gute Tiefe im Kader. Wenn du alle drei Tage spielst, brauchst du das auch", entgegnete der Salzburg-Coach.
Tabakovic ist "on fire"
Seinen Wert für die Salzburger hat Haris Tabakovic längst unter Beweis gestellt. "Jeder erwartet von einem Stürmer oder von mir, dass man Tore erzielt", erklärte der Goalgetter, nachdem er die Bullen in Sofia einmal mehr zum Sieg geschossen hatte. "Ich versuche, mein Bestes zu geben und voranzugehen." Der Auftakterfolg sei für die weitere Ligaphase wichtig. Tabakovic: "Es kommen auch noch andere Namen. Das war mal das erste Ziel, der erste Schritt."