Schon früh wurde genau beobachtet, ob der Herbstmonat warm und sonnig oder nass und kühl ausfällt. Aus diesen Wetterbeobachtungen entstanden zahlreiche Sprüche, die bis heute überliefert sind.
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Eine der bekanntesten Regeln stellt dabei zwei völlig unterschiedliche Szenarien gegenüber: "Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein. Ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will." Ein freundlicher, milder Oktober wird demnach mit einem strengen Winter verbunden, während ein kühler und nasser Herbstmonat einen milderen Winter ankündigen soll.
Prognose für Winter
Auch für den Februar gibt es eine klare Überlieferung: "Warmer Oktober bringt fürwahr, stets einen kalten Februar." Je wärmer der Oktober, desto frostiger soll demnach der zweite Wintermonat ausfallen. Eine weitere Regel blickt auf den Beginn des Winters: "Wenn’s im Oktober friert und schneit, bringt der Jänner milde Zeit."
Selbst früher Schnee wird in den Bauernregeln nicht automatisch als Zeichen für einen harten Winter gedeutet. "Schneit’s im Oktober gleich, wird der Winter weich", heißt es. Damit widerspricht diese Überlieferung zumindest auf den ersten Blick der Vorstellung, dass ein früher Wintereinbruch zwangsläufig einen strengen Winter ankündigt.
Die Sprüche sind Teil der traditionellen Wetterbeobachtung und sollten vor allem Orientierung für Landwirtschaft und den bevorstehenden Winter geben. Eine verlässliche moderne Wetterprognose sind sie allerdings nicht. Statistische Untersuchungen zeigen bei einzelnen Regeln zwar interessante Zusammenhänge, andere lassen sich dagegen nicht bestätigen