"Wenn Simon und Judas vorbei, rückt der Winter schnell herbei" – diese alte Bauernregel verspricht Ende Oktober einen raschen Übergang zur kalten Jahreszeit. Gemeint ist der Gedenktag der Apostel Simon und Judas am 28. Oktober. Ist dieser Termin vorbei, soll der Winter nicht mehr lange auf sich warten lassen. Doch wie gut passt die überlieferte Wetterweisheit zur aktuellen Prognose für Österreich?
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Die Bauernregel stammt aus einer Zeit, in der sich die Menschen bei der Einschätzung des Wetters stark an wiederkehrenden Naturbeobachtungen und bestimmten Lostagen orientierten. Ende Oktober werden die Tage bereits deutlich kürzer, die Nächte länger und die Wahrscheinlichkeit für Frost steigt. In den Alpen kann es bei entsprechenden Wetterlagen schon zu ersten kräftigen Schneefällen kommen. Ein verlässlicher Countdown bis zum Winterbeginn ist der Lostag allerdings nicht.
Entscheidend bleibt die tatsächliche Wetterentwicklung. Ob kalte Luft aus dem Norden oder Osten nach Österreich gelangt, hängt von der großräumigen Druckverteilung ab. Auch Niederschläge sind notwendig, damit aus einem Kälteeinbruch tatsächlich ein winterlicher Wetterumschwung mit Schnee wird.
So wird das Wetter in Österreich tatsächlich
Die aktuelle Prognose zeigt zunächst einen wechselhaften Übergang. Am Donnerstag, kann es laut Wetterprognose zeitweise regnen, oberhalb von etwa 1600 Metern auch leicht schneien. Am Freitag dürfte sich das Wetter unter Hochdruckeinfluss vorübergehend beruhigen. Für das Wochenende zeichnet sich jedoch erneut ein unbeständigerer Wetterabschnitt mit einem Kaltluftvorstoß aus Nordosten ab.
Auch ein kräftigerer Kälteschub Mitte November ist in den Wettermodellen derzeit ein mögliches Szenario. Ob Österreich tatsächlich strengeren Frost oder verbreiteten Schneefall erlebt, lässt sich noch nicht zuverlässig sagen.