Laufen im urlaub

Am Strand joggen? Diese Gefahren sollten Sie kennen

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Laufen am Meer klingt nach der perfekten Kombination aus Sport und Urlaub. Doch so gesund der Strandlauf auch sein kann, es gibt Risiken und die sollte man nicht unterschätzen.
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Die Wellen rauschen, der Sand knirscht unter den Füßen und die Meeresluft sorgt für den Frischekick: Für viele gehört eine Joggingrunde am Strand zum Sommerurlaub einfach dazu. Tatsächlich stärkt das Laufen auf Sand die Muskulatur und trainiert die Balance. Gleichzeitig stellt der unebene Untergrund den Körper jedoch vor besondere Herausforderungen.

Der schiefe Strand belastet die Gelenke

An vielen Stränden ist der Sand zum Wasser hin leicht geneigt. Wer längere Strecken immer in dieselbe Richtung läuft, belastet Knie, Hüfte und Rücken einseitig. Die Folge können Verspannungen oder sogar Schmerzen sein. Experten empfehlen deshalb, regelmäßig die Laufrichtung zu wechseln oder möglichst auf ebenem Sand zu joggen.

Weicher Sand kostet deutlich mehr Kraft

Laufen im tiefen, lockeren Sand ist wesentlich anstrengender als auf festem Untergrund. Die Füße sinken bei jedem Schritt ein, wodurch Muskeln und Sehnen stärker arbeiten müssen. Das erhöht zwar den Trainingseffekt, steigert aber auch das Risiko für Überlastungen, besonders bei ungeübten Läufern.

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Vorsicht beim Barfußlaufen

Viele genießen das Gefühl, barfuß über den Strand zu laufen. Doch dabei lauern einige Gefahren. Muscheln, scharfkantige Steine oder Glasscherben können Verletzungen verursachen. Auch heiße Sandflächen können die Fußsohlen verbrennen. Wer längere Strecken barfuß laufen möchte, sollte langsam beginnen und den Strand vorher auf mögliche Hindernisse überprüfen.

Die Sonne wird oft unterschätzt

Gerade am Meer ist die UV-Belastung besonders hoch. Sand und Wasser reflektieren die Sonnenstrahlen zusätzlich, wodurch die Haut stärker belastet wird. Ein ausreichender Sonnenschutz, eine Kopfbedeckung und möglichst frühe oder spätere Laufzeiten helfen dabei, Sonnenbrand und Kreislaufprobleme zu vermeiden.

Laufen am Strand © Getty Images

Auch Flüssigkeit ist wichtig

Durch die Kombination aus Hitze, Bewegung und Wind bemerken viele gar nicht, wie viel sie schwitzen. Wer längere Strecken läuft, sollte deshalb ausreichend Wasser trinken und intensive Laufeinheiten möglichst nicht in die Mittagshitze legen.

So wird der Strandlauf zum Vergnügen

Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich das Verletzungsrisiko deutlich senken:

  • möglichst auf festem, feuchtem Sand laufen
  • regelmäßig die Laufrichtung wechseln
  • Laufdauer und Intensität langsam steigern
  • Sonnenschutz auftragen und eine Kappe tragen
  • ausreichend trinken bei längeren Läufen
  • leichte Laufschuhe statt barfuß wählen

Joggen am Strand kann ein hervorragendes Ganzkörpertraining sein und sorgt gleichzeitig für echtes Urlaubsgefühl. Wer jedoch den schiefen Untergrund, die intensive Sonneneinstrahlung und die höhere Belastung für Muskeln und Gelenke unterschätzt, riskiert Verletzungen.