In Hallstatt
Anzeigenhagel bei Bus-Schwerpunktkontrollen
Gmunden. Bei einer groß angelegten Schwerpunktkontrolle in Hallstatt haben die Behörden am Donnerstag zahlreiche Gesetzesverstöße festgestellt. Im Mittelpunkt standen Reisebusse und gewerbsmäßige Touristenführungen. Ein Buslenker wurde festgenommen, außerdem wurden Strafen in Höhe von knapp 12.000 Euro direkt vor Ort eingehoben.
Die Kontrollen wurden von der Polizei gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft Gmunden und dem Verkehrsministerium durchgeführt. Ziel war die Überprüfung der gesetzlichen Vorschriften im Bereich der gewerblichen Personenbeförderung und der Fremdenführungen.
Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen
Bei den Überprüfungen stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Übertretungen fest. Betroffen waren unter anderem Bestimmungen des Gelegenheitsverkehrsgesetzes und des Fremdenpolizeigesetzes. Darüber hinaus wurden Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Auch weitere Verkehrsübertretungen kamen bei den Kontrollen zum Vorschein. Die Behörden erstatteten aufgrund der festgestellten Verstöße zahlreiche Anzeigen.
Reisebusfahrer ohne gültige Lenkberechtigung
Besonders schwerwiegend war der Fall eines Reisebuslenkers. Bei dessen Überprüfung stellte sich laut Polizei heraus, dass der Mann keine gültige Lenkberechtigung besaß. Zusätzlich soll sich der Fahrer unerlaubt in Österreich aufgehalten haben. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann daraufhin fest. Neben der Festnahme und den zahlreichen Anzeigen hatte die Schwerpunktaktion auch finanzielle Konsequenzen. Insgesamt wurden Strafen in Höhe von knapp 12.000 Euro unmittelbar am Kontrollort eingehoben.