Berlin

Aufstand der SPD-Größen gegen Pakt mit den Linken

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Sozialdemokratische Ex-Bürgermeister und frühere Senatoren fordern einen sofortigen Stopp jeglicher Gespräche mit der umstrittenen Linkspartei: Die linksextremen Wahlsieger in Berlin hätten "rote Linien überschritten".
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Die Wahl ist vier Tage her, die Siegerin will schon sondieren – und da stellen sich die Männer und Frauen, die Berlin jahrzehntelang für die SPD geführt haben, quer: Michael Müller, Walter Momper, Peter Strieder, Ditmar Staffelt, Senatoren a. D., Staatssekretäre a. D. - mehr als 60 Namen. Am Dienstagabend in der Knesebeckstraße, ein Büro unweit des Ku’damms. Ergebnis: Sie unterschreiben ein Papier, das klingt wie ein Veto. "Wir sehen derzeit keine Basis für Gespräche mit der Linkspartei."

Wahlparty mit Clan-Boss und Ibrahim

Dafür gibt es gute Gründe: Am Wahlabend stand Issa Remmo, Oberhaupt des berüchtigten Remmo-Clans, auf einer Linken-Wahlparty in Neukölln. Daneben, so Berichte, der Aktivist Ibrahim Ibrahim, in Deutschland als Unterstützer der PFLP geführt – einer Organisation, die die EU als terroristisch einstuft.

Die Linke sagt dazu: Die Beiden kamen uneingeladen, sie wurden rausgeschickt. Elif Eralp kam mit ihrer Fraktion auf 25,7 Prozent, die künftige Wunsch-Regierende distanziert sich: Organisierte Kriminalität bekämpfe man. Den Unterzeichnern aus der SPD reicht das nicht. "Nur pro forma", schreiben sie. Wer mitfeiere, während andere Israels Existenzrecht leugneten, könne nicht einfach Koalitionspartner werden.

Die Sozialdemokraten ziehen eine klare Linie: nicht mit Antisemiten, nicht mit Terrorunterstützern. Auch Klingbeil und Bas in Berlin verlangen "keinen Millimeter Platz" für Clan und Hetze.