Neues aus Währing

Aumannplatz wird umgebaut: Das ist geplant

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Eine Fußgängerzone, neue Bäume und ein größerer Park sollen den Aumannplatz aufwerten. Die geplante Neuordnung des Verkehrs sorgt in Währing jedoch weiter für Diskussionen.
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Am Mittwoch wurden die Pläne für die Neugestaltung des Aumannplatzes in Währing präsentiert. Der derzeitige Kreisverkehr soll neu organisiert, der Park vergrößert und entlang der Währinger Straße eine Fußgängerzone geschaffen werden. Das Vorhaben bringt mehr Grün und Platz für Fußgänger, sorgt aber auch für Kritik.

Künftig soll der Autoverkehr nicht mehr rund um den gesamten Platz geführt werden. Stattdessen sollen Autos in beiden Richtungen über die Seite der Gentzgasse fahren. Der Abschnitt entlang der Währinger Straße wird dadurch verkehrsberuhigt und soll zur Fußgängerzone werden. Der bestehende Park wird direkt daran angebunden.

Mehr Bäume und weniger Asphalt

Aumannplatz © ww.sehorst.com

Geplant sind rund 450 Quadratmeter zusätzliche entsiegelte Fläche sowie mehr als 25 neue Bäume und Pflanzbeete. Die Wege im Park und die Fußgängerzone sollen mit hellen, versickerungsfähigen Pflastersteinen gestaltet werden. Regenwasser und Wasser aus einem geplanten Wasserspiel sollen über das Schwammstadt-Prinzip für die Bewässerung genutzt werden.

Dazu kommen neue Sitzmöglichkeiten, Hängematten und eine kleine Bühne für Lesungen oder Konzerte. Auch die Beleuchtung des Parks wird erneuert. Nahe der Straßenbahn-Haltestelle soll außerdem wieder eine fixe WC-Anlage entstehen.

Für Fußgänger sollen mehrere Wege einfacher werden. Von der Klostergasse und der Vinzenzgasse soll man künftig ohne Fahrbahnquerung direkt in den Park oder zur Straßenbahn-Haltestelle gelangen. Auch die Querung der Gentzgasse bei der Türkenschanzstraße soll kürzer und übersichtlicher werden.

Kritik an neuer Verkehrsführung

Die Pläne stoßen allerdings nicht überall auf Zustimmung. Anrainer befürchten, dass die Bündelung des Autoverkehrs auf der Gentzgasse zu zusätzlichen Staus führen könnte. Auch unter Geschäftsleuten gibt es Sorgen, dass die geänderte Verkehrsführung zu Umsatzeinbußen führen könnte. Gegen das Projekt wurde bereits eine Petition gestartet, die rund 2.500 Unterschriften gesammelt hat.

Eine Ladezone, ein Behindertenparkplatz und eine Haltezone für kurze Einkäufe sollen die Erreichbarkeit der Geschäfte sichern. Der Taxistandplatz und die Wien-Mobil-Station bleiben ebenfalls Teil des Konzepts. Grundlage der Neugestaltung ist eine Bürgerbeteiligung aus den Jahren 2022 und 2023. Heuer konnten Anrainer nochmals Rückmeldungen zum Grobkonzept abgeben. Auf Basis der nun präsentierten Planung wird eine Kostenschätzung erstellt. Ob der Umbau tatsächlich 2027 umgesetzt wird, muss noch die Währinger Bezirksvertretung entscheiden.