Wien bekräftigt damit das Ziel, bis 2040 in der Wärmeversorgung komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen.
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Czernohorszky sieht in der Abkehr von fossilen Brennstoffen eine Notwendigkeit und mahnt: "Solange wir mit Gas und Öl heizen, sind wir dank internationalem Säbelrasseln und Kräftemessen auch ständig schwankenden und vor allem steigenden Energiepreisen ausgeliefert." Nur heimisch produzierte Energie garantiere krisensichere, stabile Preise.
Vielseitig, nachhaltig und unabhängig
Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace Österreich, begrüßt den Vorstoß und ergänzt: "Fossile Energien heizen die Klimakrise an und halten uns in einer gefährlichen Abhängigkeit von autokratischen Staaten." Er ruft andere Städte auf, dem Wiener Vorbild mutig nachzuziehen.
Ein weiterer Vorteil nachhaltiger Systeme ist die Anpassung an zunehmende Hitzetage. Czernohorszky erklärt: "Der Gasausstieg ist auch dafür der beste Weg, da Wärmepumpen und Co. heutzutage nicht nur heizen, sondern auch kühlen können." Gasthermen seien allein deshalb nicht mehr zukunftstauglich. Wien hat mit "Raus aus Gas" bereits konkrete Initiativen gestartet. Czernohorszky fordert nun weitere Gesetzesanpassungen durch den Bund, resümiert aber: "Mit dem Bundes-Klimagesetz ist ein wichtiger Schritt gelungen. Jetzt gilt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen."